"Der staatliche Eingriff geht uns zu weit", so Chef der ADR-Gruppe Fernand Kartheiser am Montag auf RTL in Bezug auf die möglicherweise im Laufe der Woche in Kraft tretenden neuen Schutzmaßnahmen. "Wir sind gegen flächendeckende Eingriffe" so der Politiker, der sich für gezieltere Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Mitmenschen aussprach.
Dass man alle Schritte der Regierung - bis hin zur Teststrategie - kritisch hinterfrage, sei schlicht und einfach die Aufgabe der Opposition im Parlament.
Sorgen bereitet dem ADR-Politiker die starke Abhängigkeit des Gesundheitswesens von Grenzpendlern. Nationale Reserven müssten in Zukunft ausgebaut werden - auch beispielsweise im Bereich der Sicherheit.
Die ADR ist generell gegen eine Impfpflicht, die Corona-Impfstoffe seien in Rekordzeit entwickelt worden und man müsse unter allen Bedingungen deren Unschädlichkeit überprüfen.