Letztes Update:
20201120160929

WHO rät von Remdesivir bei Covid-19 ab - Widerspruch vom Hersteller

16:08
20.11.2020
Die Weltgesundheitsorganisation WHO rät vom Einsatz des einst vielversprechenden Medikaments Remdesivir bei Covid-19-Erkrankungen ab. Nach eingehender Prüfung sei ein Expertengremium der WHO zu dem Schluss gekommen, dass das Mittel „keinen bedeutenden Einfluss auf die Sterblichkeit“ habe. Das gelte auch für andere wichtige Faktoren wie den Bedarf an künstlicher Beatmung oder die Zeit bis zu einer Besserung, teilte die WHO am Freitag in Genf mit. Es sei zudem noch nicht ausgeschlossen, dass das Medikament auch Schaden anrichten könnte. Dazu kämen die Kosten.

Remdesivir war vom US-Pharmakonzern Gilead ursprünglich zur Bekämpfung des Ebola-Virus entwickelt worden. Nach Ausbruch der Corona-Pandemie galt es eine Zeit lang als Hoffnungsträger im Kampf gegen Covid-19. Es erhielt im Juli als erstes Mittel überhaupt in Europa eine Zulassung unter Auflagen zur spezifischen Behandlung von bestimmten Patienten.

Zuletzt hatten Tests aber nahegelegt, dass der Nutzen des Präparats bestenfalls gering ist. Die Erkenntnisse ergaben sich aus einer von der WHO koordinierten Studie mit Tausenden Patienten in fast 500 Kliniken in mehr als 30 Ländern.

Vom Hersteller Gilead kam am Freitag Widerspruch. Klinische Vorteile von Remdesivir seien in „randomisierten, kontrollierten Studien“ unter anderem in Deutschland nachgewiesen worden: „Zu diesen Vorteilen zählt insbesondere auch eine signifikant schnellere Zeit bis zur Genesung.“ Man seit überzeugt davon, dass Ärzte weltweit den Nutzen des Präparats erkennen würden.

Jörg Tschürtz

Die Pressekonferenz mit Xavier Bettel ist beendet

13:41
20.11.2020

Jörg Tschürtz

Verteilung des Impfstoffs

13:33
20.11.2020
Über die europäischen Lieferverträge wird Luxemburg einen Anteil auf Basis der Einwohnerzahl erhalten. Es werden jedoch wahrscheinlich Impfstoffe von verschiedenen Herstellern geliefert werden, nicht nur von einem. Mitte Dezember könnte die ersten Zustellung mit 45.000 Dosen erfolgen. Die Impfungen muss aber jeweils zwei Mal verabreicht werden, somit würden zirka 23.000 Menschen in einer ersten Phase davon profitieren können. Es werden jedoch weitere Lieferungen kommen.

Die EU-Kommission hat Vereinbarungen mit insgesamt fünf Pharmafirmen getroffen.

Jörg Tschürtz

13:27
20.11.2020
Die neuen Corona-Auflagen wären: 

  • Man darf nur noch zwei Personen zu sich nach Hause einladen
  • Schließung von Cafés und Restaurants, Theatern und Kinos
  • Weitgehendes Verbot von Sportaktivitäten außer für Profis

Jörg Tschürtz