Sollten kommende Woche neue Corona-Maßnahmen in der Chamber angenommen werden, wird es auch in der Schule neue Einschränkungen geben.
Zwischen dem 30. November und den Weihnachtsferien soll in den Oberstufen (von 4e bis 2e) wieder das A/B-Modell gelten. Abiturklassen sind davon ausgenommen. Das erklärte Bildungsminister Claude Meisch (DP) am Morgen vor der Bildungskommission in der Chamber. Die betroffenen Klassen werden demnach wieder abwechselnd von zu Hause und in der Schule am Unterricht teilnehmen.
Auch soll der Schulablauf nächstes Jahr
nicht mehr in Form von Trimestern, sondern von Semestern stattfinden, um den Zeitdruck zu lindern. Durch Quarantänemaßnahmen sei in der Vergangenheit zu Verzögerungen gekommen.
Bei der Maskenpflicht soll es ebenfalls Anpassungen geben.
Schüler dürfen ihre Masken demnach nur noch abziehen, wenn sie gerade an ihrem Platz sitzen. Sobald die sich in der Schule umherbewegen, müssen sie einen Mund- und Nasenschutz tragen. Kinder des Cycle 1 sind von dieser Regelung nicht betroffen und auch im Schulsport gilt keine Maskenpflicht.
Für Grundschüler wird sich zunächst nichts ändern, hier bleibt es beim Stufenplan.Des Weiteren wurde eine
mobile Test-Gruppe aus rund 70 Personen eingerichtet, die täglich bis zu 800 Lehrer und Schüler testen werden können. Prioritär werden Klassen getestet, in denen es positive Fälle gab.
Die Neuregelungen können Sie auch hier nachlesen.
Sarah Cames