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20201119101037

Reisebeschränkungen: Dänemark führt regionales Modell ein

10:09
19.11.2020
Dänemark will bei seinen Reisebeschränkungen europäische Länder künftig nicht mehr die Corona-Zahlen des ganzen Landes zugrundelegen. Stattdessen werde ab Anfang Dezember ein regionales Modell als Basis für die Maßgaben für EU- und Schengenländer einschließlich Großbritannien eingeführt, teilte das dänische Außenministerium am Donnerstag mit. Dies solle Reisen in Regionen mit niedrigeren Infektionszahlen ermöglichen, aber auch Reisen in Risikogebiete in Ländern mit ansonsten verhältnismäßig guter Corona-Lage verhindern.

Der entscheidende Grenzwert für Dänemark ist bislang, ob es in einem Land in den vergangenen zwei Wochen mehr als 30 neue wöchentliche Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner gegeben hat. Wird dieser Wert überschritten, wird den Dänen von Reisen dorthin abgeraten. Gleichzeitig werden Menschen aus diesen Staaten nur noch mit einem triftigen Einreisegrund wie den Besuch von Partnern oder nahen Verwandten ins Land gelassen. Wer aus einem der betroffenen Länder nach Dänemark zurückkehrt, wird zudem aufgefordert, für 14 Tage zu Hause zu bleiben.

An diesem Grenzwert wird nun auch bei den Regionen festgehalten. Die Regel zur 14-tägigen Quarantäne wird auf zehn Tage reduziert. Mit einem negativen Corona-Test ist es ab dem vierten Tag möglich, diese Quarantäne vorzeitig zu beenden.

Sarah Cames

Frankreich: Ein Land von Impfskeptikern

09:19
19.11.2020
Jung, weiblich und Anhänger einer populistischen Partei: So sieht laut der Stiftung Jean Jaurès das Profil der Menschen aus, die besonders häufig eine Impfung gegen Covid-19 ablehnen.

Der Widerstand ist im Land von Louis Pasteur, dem 1881 die erste Schutzimpfung gelang, größer als anderswo. Nur 54 Prozent der Französinnen und Franzosen wollen sich gegen das Corona-Virus impfen lassen. 

Sarah Cames