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Rot-Kreuz-Bazar geht coronabedingt auf Tour

11:51
03.11.2020
Geschenk- und Secondhand-Artikel, Weihnachtsdeko, jede Menge Leckereien und ein Besuch des Kleeschen: Mit seinem vielfältigen Angebot lockt der traditionsreiche Bazar der Croix-Rouge jedes Jahr im November Tausende Besucher an. 

Doch Pop-up-Stores im Royal-Hamilius und eine digitale Plattform ersetzen dieses Jahr die beliebte Benefizveranstaltung der Croix-Rouge.

Sarah Cames

Mehrere dänische Kabinettsmitglieder wegen Corona-Fall in Quarantäne

11:48
03.11.2020
Mehrere Mitglieder der dänischen Regierung haben sich wegen einer bestätigten Corona-Infektion in ihrem Umfeld in häusliche Quarantäne begeben. Dazu zählten Umweltministerin Lea Wermelin, Bildungsministerin Pernille Rosenkrantz-Theil, Forschungsministerin Ane Halsboe-Jørgensen, Lebensmittelminister Mogens Jensen und Arbeitsminister Peter Hummelgaard. Sie alle schrieben am Dienstag in den sozialen Netzwerken, dass sie zuletzt Kontakt zu einem Kollegen gehabt hätten, der positiv getestet worden sei. Sie isolierten sich nun und arbeiteten weitgehend online.

Alle von ihnen gehören den Sozialdemokraten an, die in Dänemark eine Minderheitsregierung bilden. Das Fraktionsmitglied Jeppe Bruus hatte am späten Montagabend per Facebook mitgeteilt, dass bei ihm das Corona-Virus nachgewiesen worden sei. Zuvor hatte Justizminister Nick Hækkerup am Montag gemeldet, dass er einen Corona-Test gemacht habe und sich bis auf Weiteres zu Hause aufhalte, weil er krank sei und Symptome zeige. Sein Testergebnis stand am Dienstag ebenso wie diejenigen der weiteren Minister noch aus.

Darüber hinaus wurde mit Ex-Justizminister Søren Pape Poulsen erstmals ein dänischer Parteichef positiv auf Corona getestet. Es gehe im glücklicherweise gut, schrieb der Vorsitzende der Konservativen Volkspartei auf Facebook. Dennoch befolge er alle Verhaltensregeln und arbeite von zu Hause aus.

Sarah Cames

Deutsche Schienenhilfe will Auslandstransport von luxemburgischen Patienten sichern

11:40
03.11.2020
Die Deutsche Schienenhilfe, eine Initiative für den Güterverkehr in Deutschland und Europa, hat sich für mehr Solidarität zwischen Deutschland, Luxemburg und Belgien ausgesprochen. 

Sollte es in Luxemburg und Belgien in den nächsten Wochen zu Problemen und Engpässen bei der Behandlung von Patienten kommen, solle man Krankentransporte nach Deutschland organisieren. 

„Für Patienten aus Luxemburg sollten freie Kapazitäten in Trier, Koblenz und Bonn genutzt werden; für Patienten aus Belgien freie Kapazitäten in Düsseldorf, Köln und Aachen. Alle diese Orte sind mit der Bahn erreichbar. Bereits intensivmedizinisch versorgte Patienten müssen natürlich mit Krankenwagen nach Deutschland gebracht werden“, so Philipp Mützel, der gesundheitspolitische Sprecher der Deutschen Schienenhilfe. 

Dieser Solidaritätsbeweis solle auch zum Teil zeigen, "dass Deutschland die zweimonatige Grenzschließung zu Luxemburg im Frühjahr bedauere." „Wir sollten den Luxemburgern die Hand ausstrecken und ihnen in dieser schwierigen Lage helfen“, sagte Mützel. 

Sarah Cames