Letztes Update:
20201117163103

849 Neuinfektionen am Sonntag gemeldet

15:03
01.11.2020
Die Zahl der Neuinfektionen steigt auch am Sonntag weiter an. So meldete die Santé 849 Neuinfektionen. Dies bei einer für das Wochenende hohen Kapazität von 13.515 durchgeführten Tests. 

Drei weitere Personen haben die Infektion mit dem Corona-Virus nicht überlebt. Somit steigt diese Zahl auf 160 Personen. 

Dementsprechend bleibt die Anzahl an Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern weiterhin hoch. Momentan werden dort 168 Personen behandelt. 27 davon befinden sich auf der Intensivstation, was eine Person mehr ist als am Vortag. 

LW-Springer

Neue Corona-Todesfälle auf Island

13:31
01.11.2020
Zwei weitere Menschen sind auf Island an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Das teilte das größte Krankenhaus des Landes, das Landspítali in der Hauptstadt Reykjavik, am Sonntag mit. Damit hat es auf der Nordatlantik-Insel seit Mitte Oktober fünf neue Todesfälle in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion gegeben, womit die Gesamttodeszahl seit Beginn der Pandemie auf 15 steigt.

Das Infektionsgeschehen war auf Island im Sommer fast zum Erliegen gekommen, monatelang hatte es keine Corona-Todesfälle mehr gegeben. Seit Mitte September hat sich die Lage auf der Insel mit ihren rund 360.000 Einwohnern aber wieder verschärft. In den vergangenen beiden Wochen lag die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner gerechnet höher als in Deutschland, aber weitaus niedriger als in den am stärksten in Europa betroffenen Ländern Belgien und Tschechien.

Um die Lage besser in den Griff zu bekommen, hat die isländische Regierung neue Beschränkungen erlassen: Ab Samstag und bis vorläufig zum 17. November liegt die maximale Teilnehmerzahl für Versammlungen bei nur noch zehn, Sportveranstaltungen und Bühnenauftritte werden bis dahin allesamt untersagt.

LW-Springer

Weitere Proteste in Frankreich gegen Corona-Politik

13:29
01.11.2020
In Frankreich nehmen die Proteste gegen die neu verhängten Corona-Maßnahmen zu. Zahlreiche Bürgermeister und Präsidenten großer städtischer Ballungsräume fordern eine schnelle Lösung in der Debatte um sogenannte lebenswichtige und nicht lebenswichtige Geschäften. In einem Brief an Premierminister Jean Castex kritisierten sie am Sonntag die neuen Corona-Regeln, weil diese zu Ungleichheiten führten.

So dürfen seit Freitag Gartengeschäfte, Weinhändler, Baumärkte und Supermärkte offenbleiben, während unter anderem Buchhändler und Boutiquen schließen mussten. Viele Bürgermeister fürchten um Geschäfte, die gegen die Konkurrenz großer Einkaufszentren kämpfen. In Frankreich wurden bis Samstagabend innerhalb von 24 Stunden 35.641 Neuinfektionen registriert. Damit liegt die Zahl der Infizierten in dem 67-Millionen-Einwohner-Land bei mehr als 1,3 Millionen.

LW-Springer