Wie der "'Trierische Volksfreund" am Montag meldet, hat vergangene Woche ein Telekom-Vertreter wegen Hausbesuchen in der Eifel für Aufruhr gesorgt.
Ein Risikopatient berichtete dem Blatt, er sei von einem Verkäufer unangekündigt zu Hause besucht worden. Der Telekom-Mitarbeiter habe zwar Maske und Handschuhe getragen, habe dem Kunden dann aber erzählt, er sei eben bei einem Hausbesuch bei einem mit Covid-19 infizierten Nachbarn gewesen. Der Kunde habe den Berater daraufhin wieder vor die Tür gesetzt.
Wie die Telekom auf Anfrage des "Trierischen Volksfreunds" mitteilte, nehme man die Kritik des Kunden "sehr ernst". Allerdings habe der Berater die Wohnung des Erkrankten nicht betreten und habe auch bei seinem nächsten Kundengespräch den empfohlenen Sicherheitsabstand von zweieinhalb Meter eingehalten. Auch habe der Erkrankte nicht erwähnt, dass er positiv getestet worden sei.