Letztes Update:
20201019123113

Ein weiterer Corona-Fall im Schwarzwald-Baar-Kreis

09:53
05.08.2020
Das Gesundheitsamt teilt die aktuellen Zahlen zur Verbreitung des Coronavirus im Schwarzwald-Baar-Kreis mit. Am Mittwoch, 5. August wurden 556 Fälle gemeldet, die bereits wieder gesund sind (keine Änderung zum Vortag). Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle liegt bei 592 (+ 1 Fall zum Vortag), die genesenen Fälle sowie 33 Todesfälle (keine Änderung) sind hierin enthalten. Somit liegt die Zahl der aktuell an COVID-19 Erkrankten bei 3 Personen (+ 1 Fall zum Vortag).

Im Schwarzwald-Baar Klinikum befinden sich am Mittwoch, 5. August 5 Coronavirus-Verdachtsfälle.

Von den bisher bestätigten Fällen wurden folgende Zahlen in den Städten und Gemeinden des Landkreises gemeldet:
• Villingen-Schwenningen: 250 (davon 232 Personen genesen)
• Donaueschingen: 56 (davon 55 Personen genesen)
• Bad Dürrheim: 27 (davon 25 Personen genesen)
• Blumberg: 45 (alle Personen sind genesen)
• Bräunlingen: 13 (davon 12 Personen sind genesen)
• Brigachtal: 4 (diese Personen sind genesen)
• Dauchingen: 9 (diese Personen sind genesen)
• Furtwangen: 28 (davon 26 Personen genesen)
• Gütenbach: 2 (diese Personen sind genesen)
• Hüfingen: 31 (diese Personen sind genesen)
• Königsfeld: 22 (davon 21 Personen genesen)
• Mönchweiler: 3 (davon 2 Personen genesen)
• Niedereschach: 28 (davon 22 Personen genesen)
• Schönwald: 3 (diese Personen sind genesen)
• Schonach: 7 (diese Personen genesen)
• St. Georgen: 47 (davon 43 Personen genesen)
• Triberg: 10 (diese Personen sind genesen)
• Tuningen: 3 (diese Personen sind genesen)
• Unterkirnach: 2 (diese Person genesen)
• Vöhrenbach: 2 (diese Personen genesen)

(pm)

Mediziner: 15 000 bis 20 000 Fans im Stadion «völlig illusorisch»

08:23
05.08.2020
Aus Sicht des Mediziners Michael Geißler ist eine größere Zahl von Zuschauern in den Fußballstadien vorerst nicht realistisch. «Wenn man sich die aktuelle Entwicklung der Fallzahlen ansieht, ist ein mit 15 000 bis 20 000 Zuschauern gefülltes Stadion völlig illusorisch», sagte der Ärztliche Direktor und Chefarzt des Klinikums Esslingen, Sohn des früheren CDU-Politikers Heiner Geißler, der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten» (Mittwoch).

Er könne sich nicht vorstellen, dass die Politik es erlaube, dass alle Vereine auf einmal mit 10 000 oder mehr Zuschauern starten. «In den Stadien haben sie kaum Wind, wenn da ein infizierter Gast hustet oder niest, sind zwei Meter Abstand nicht genug», erklärte er. Als sinnvoll betrachte er Pilotprojekte mit vielleicht 1000, 2000 oder 5000 Zuschauern. «Realistisch betrachtet werden Großveranstaltungen bis weit ins kommende Jahr, also womöglich bis Ende der Saison 2020/2021, nicht funktionieren - unabhängig davon, ob es im neuen Jahr einen Impfstoff geben wird», sagte Geißler.

Die 36 Vereine der DFL hatten sich am Dienstag auf ein einheitliches Vorgehen zur möglichen Rückkehr zumindest einiger Zuschauer in die Stadien geeinigt.

(dpa)

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