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Minister werben für Reise mit Bus und Bahn im Land

16:14
27.07.2020
Weil wegen der Corona-Pandemie viele Menschen in diesem Sommer zu Hause im Südwesten bleiben, werben der Verkehrs- und der Tourismusminister für das Reisen mit Bus und Bahn zum Urlaubsort in der Nähe oder für den Tagesausflug. Mit dem Nahverkehr komme man in ganz Baden-Württemberg zu unzähligen Ausflugszielen, von der historischen Sehenswürdigkeit bis zur Naturlandschaft, sagte Tourismusminister Guido Wolf (CDU) einer Mitteilung zufolge bei einem gemeinsamen Termin am Montag im Stuttgarter Hauptbahnhof.

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) teilte mit: «Die Zukunft kann nicht wegen Corona verschoben werden. Um unsere Klimaziele zu erreichen und die Innenstädte zu entlasten, wollen wir jetzt Urlaub neu denken und verstärkt auf den öffentlichen Nahverkehr setzen.»

(dpa/lsw)

Fast 50 Corona-Neuinfektionen nach Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd

15:42
27.07.2020
Nach einer Trauerfeier sind im Großraum Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) 47 Gäste positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie eine Sprecherin des Landratsamts am Montag sagte, könnten noch mehr Menschen infiziert sein. Eine Teilnehmerliste zu der Trauerfeier vor rund zwei Wochen gebe es nicht, man gehe aber von mehr als hundert Gästen aus. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Unter den Infizierten sind nach Angaben der Sprecherin auch Kinder. Eine Kita in Schwäbisch Gmünd sei vorübergehend geschlossen worden, eine Grundschulklasse sei getestet worden - offenbar habe sich jedoch kein Mitschüler des infizierten Kindes angesteckt. Bis Mittwoch seien weitere Tests in mehreren Klassen an verschiedenen Schulen geplant. Darüber hinaus wird laut der Sprecherin weiter nach den Teilnehmern der Feier gesucht.

(dpa/lsw)

Firmen zahlen knapp 30 Millionen Euro Corona-Soforthilfe zurück

14:10
27.07.2020
Von den mehr als 2,2 Milliarden Euro Corona-Soforthilfe für kleine Unternehmen und Selbstständige sind knapp 30 Millionen Euro schon wieder zurückgezahlt worden. Rund 3200 Rückzahlungen habe es bisher gegeben, sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums am Montag. Zuvor hatten die «Stuttgarter Nachrichten» (Dienstag) darüber berichtet.

Grundsätzlich handelte es sich bei der Corona-Soforthilfe um einen Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss. Bei manchen Unternehmen habe sich der Umsatzrückgang aber als weniger gravierend als befürchtet erwiesen, hieß es. Bei anderen seien die Kosten am Ende geringer gewesen als erwartet, oder Firmen hätten durch die Kombination verschiedener Hilfsprogramme mehr Geld als gedacht erhalten. In all diesen Fällen seien die Antragsteller verpflichtet, dies mitzuteilen und zu viel gezahltes Geld zurückzuzahlen.

Die Corona-Soforthilfe hatte sich an sogenannte Soloselbstständige gerichtet sowie - in verschiedenen Stufen - an Unternehmen mit maximal 50 Beschäftigten.

(dpa/lsw)

Lindauer Landrat droht mit saftigen Bußgeldern bei Corona-Verstößen

13:24
27.07.2020
Der Lindauer Landrat Elmar Stegmann (CSU) hat von Gastronomen eine strikte Einhaltung der Hygieneregeln verlangt und mit saftigen Bußgeldern gedroht. «Geht man derzeit über die Lindauer Insel, so hat man den Eindruck, es gäbe kein Corona», kritisierte er. Der Bodensee und das Allgäu seien wegen der Pandemie noch gefragtere Ferienregionen als sonst, aber die Vorschriften würden in den Lokalen oft nicht mehr eingehalten.

Nach seiner Beobachtung werden die Daten der Gäste vielerorts nicht mehr erfasst und die Mindestabstände und die Maskenpflicht nicht mehr beachtet. Die Betreiber «müssen die Corona-Regeln befolgen und dies auch von ihren Kunden und Gästen verlangen», betonte Stegmann. Wegen des zunehmenden Infektionsgeschehens müssten ansonsten Bußgelder «konsequent verhängt» werden. In der Regel betrage dieses 5000 Euro.

(dpa/lsw)

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