Letztes Update:
20201019123113

330 neue Corona-Infektionen im Südwesten

15:57
25.09.2020
Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten ist in Baden-Württemberg auf mindestens 48 458 gestiegen. Das sind 330 Menschen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Freitag (Stand: 16.00 Uhr) hervorgeht. 42 483 Menschen gelten demnach als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg auf 1877.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert liegt laut Landesgesundheitsamt bei 0,94. Dieser gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. Bis Freitagnachmittag lagen alle Meldekreise unter dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

(dpa/lsw)

Umfrage: Knapp zwei Drittel der Firmen setzen auf staatliche Hilfen

14:29
25.09.2020
Knapp zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland setzen nach einer Studie in der Corona-Krise auf staatliche Hilfen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage unter bundesweit mehr als 9500 Unternehmen verschiedener Größen und Branchen hervor, die die Universität Mannheim am Freitag veröffentlicht hat. Nahezu jedes zweite derjenigen Unternehmen, die Hilfe bekommen oder beantragt haben, gab demnach an, dass die Mittel aus dem Konjunkturprogramm in der Krise überlebenswichtig seien.

Zu den Maßnahmen, die am häufigsten in Anspruch genommen wurden, zählten laut der Studie die Corona-Soforthilfe (49 Prozent), Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld (26 Prozent) sowie die Möglichkeit, Steuerzahlungen zu stunden (26 Prozent). Branchen, die von der Krise stärker betroffen waren, nahmen die Staatshilfen demnach eher in Anspruch. Dazu gehörten Reisebüros, Getränkehersteller, Gastronomen, Künstler, Kreative sowie die Unterhaltungs- und Erholungsbranche.

«Diese Daten belegen, dass die staatliche Förderung bei den Unternehmen angekommen ist, die sie auch gebraucht haben», sagte der Mitautor der Studie, Jannis Bischof von der Universität Mannheim. Fast alle Betriebe hätten neben den staatlichen Hilfen auch eigene Maßnahmen ergriffen, um durch die Krise zu kommen, sagte der Professor. Die meisten setzten demnach auf geringere Lohnsteigerungen oder weniger Bonuszahlungen. Auch zu Preiserhöhungen und dem Abbau von Arbeitsplätzen hätten sich Unternehmen entschlossen.

(dpa)

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