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Spahn: Deutschland ist im Kampf gegen das Virus besser gerüstet

19:27
21.09.2020
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält Deutschland im Kampf gegen das Coronavirus für besser gerüstet als noch im Frühjahr. «Wir wissen zum Beispiel besser, wie wir die Intensivkapazitäten in den Kliniken genauer, zielgenauer auch steuern können», sagte der CDU-Politiker am Montagabend in einem ARD-«Extra». Die Medizin wisse besser, welche Behandlungsmethoden sinnvoll seien. Zudem habe man auch mehr Testkapazitäten und mehr Schutzausrüstung für betroffenes Personal. «Wir sind nochmal deutlich besser gerüstet, als wir es im Frühjahr waren.»

Spahn warb dafür, den Herbst- oder Winterurlaub in Deutschland zu verbringen. «Wir haben gesehen, mit dem Winterurlaub - Stichwort Ischgl - und jetzt nochmal in den Sommerferien, dass mit dem Reisen, mit der Mobilität auch zusätzliche Infektionsrisiken entstehen.» Bayern kämpfe bis heute auch mit den Infektionsherden, die sich daraus ergaben. «Ich denke man kann auch in Deutschland einen schönen Urlaub verbringen», sagte Spahn.

(dpa)

Seit Schulbeginn fast zwei Dutzend Corona-Fälle an Schulen und Kitas

17:39
21.09.2020
Seit Schulbeginn sind in Baden-Württemberg mindestens 23 Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus an Schulen und Kindertagesstätten bekannt geworden. Die Infektionen seit Montag vergangener Woche beträfen 23 Gemeinschaftseinrichtungen in sieben Land- und Stadtkreisen, teilte das Landesgesundheitsamt (LGA) am Montag in Stuttgart weiter mit (Stand: 12.00 Uhr). Mindestens 703 Menschen wurden demnach als Kontaktpersonen registriert.

Allein der Kreis Göppingen meldet nach eigenen Angaben seit Beginn des neuen Schuljahres Fälle an vier Schulen, darunter sind auch zwei infizierte Lehrkräfte. Nach Ende der Urlaubszeit seien wieder deutlich mehr Fälle im Kreis ohne Zusammenhang zu einem Auslandsaufenthalt registriert worden, teilte das Gesundheitsamt mit. «Das schnelle Auftreten erster Fälle an Schulen so kurz nach Beginn des neuen Schuljahres zeigt, dass die anhaltenden Sorgen bezüglich der Ausbreitung des Virus nicht unbegründet sind», warnt es weiter.

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Südwesten stieg bis Montag (Stand: 16.00 Uhr) um 246 auf 47 345. Als genesen gelten nach Angaben des LGA 41 431 Menschen, was einer Zunahme um 146 entspricht. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus beträgt nach wie vor 1871. Der sogenannte geschätzte Sieben-Tage-R-Wert liegt den Angaben zufolge bei 1,03. Er zeigt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

(dpa)

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