Letztes Update:
20201019123113

Bill Gates staunt über Verschwörungstheorien

03:27
15.09.2020
Der nicht erst in der Corona-Pandemie zum Feindbild von Verschwörungstheoretikern avancierte Microsoft-Gründer Bill Gates ist tief besorgt über die Verbreitung von Desinformation und Lügen im Internet. "Diese verrückten Ideen verbreiten sich irgendwie schneller in den sozialen Medien als die Wahrheit. Ich bin überrascht, dass mein Name in diesen Verschwörungstheorien auftaucht", sagte Gates am Montag bei "Bild Live". "Ich finde, dass es irgendwie ironisch ist, dass ich anmahnte, auf diese Pandemie vorbereitet zu sein - und jetzt gibt es Leute, die sagen, ich sei dafür verantwortlich."

Der Multimilliardär appellierte an die Vernunft der Menschen: "Wir befinden uns inmitten einer Pandemie, und es ist wichtiger als je zuvor, sich mit den Tatsachen und der Wahrheit auseinanderzusetzen."

Gemeinsam mit seiner Frau Melinda setzt sich Gates seit Jahren mit einer Stiftung im Kampf gegen Krankheiten weltweit ein, auch in der Corona-Pandemie. Zuletzt hatten sich zahlreiche Falschinformationen und Verschwörungstheorien über ihn verbreitet. Demnach stecke Gates etwa selbst hinter der Verbreitung des Coronavirus und wolle den Menschen Mikrochips einpflanzen lassen, um so die gesamte Menschheit zu überwachen.

(dpa)

Corona-Fall in Pressestelle der CDU-Fraktion

19:23
14.09.2020
Wegen eines Corona-Falls in der Pressestelle der CDU-Fraktion müssen mehrere Mitarbeiter von Fraktionschef Wolfgang Reinhart für zwei Wochen in Quarantäne. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus der Fraktion. Der Fraktionschef selbst nahm als Vorsichtsmaßnahme am Montagabend nur virtuell an der Sitzung der Haushaltskommission der grün-schwarzen Landesregierung teil. Er sei aber negativ getestet worden und fühle sich gut, sagte sein Sprecher. Ob Reinhart ebenfalls in Quarantäne muss, war zunächst offen.

(dpa)

Land will weniger Intensivbetten für Corona-Patienten frei halten

16:19
14.09.2020
In Baden-Württemberg sollen künftig weniger Intensiv- und Beatmungsplätze für Corona-Patienten frei gehalten werden, um wieder mehr Platz für andere Patienten zu schaffen. Das geht aus einem Konzept der Landesregierung hervor, das mit Experten erarbeitet wurde und am Mittwoch von der Corona-Lenkungsgruppe des Landes verabschiedet werden soll, wie «Heilbronner Stimme» und «Mannheimer Morgen» berichten. Die bisherige Freihaltequote der Intensiv- und Beatmungsplätze von 30 bis 35 Prozent soll demnach wegen der aktuell geringen Belegung auf zehn Prozent reduziert werden.

Aktuell werden in den baden-württembergischen Kliniken 212 Covid-19-Patienten behandelt, 32 von ihnen werden beatmet. «Dieses Niveau hat sich seit Wochen nicht verändert und es macht daher Sinn, die Freihaltequote bei den Intensivbetten zu reduzieren», sagte Matthias Einwag von der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft den Zeitungen. Dann könnten mehr Patienten operiert werden, die schon lange auf eine Operation warteten.

(dpa)

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