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Pauschale Reisewarnung für gut 160 Länder nur noch bis Ende September

11:11
09.09.2020
Die pauschale Reisewarnung für fast alle gut 160 Länder außerhalb der EU und des grenzkontrollfreien Schengen-Raums wird am 30. September enden. Vom 1. Oktober an soll es nach einem Beschluss des Bundeskabinetts dann auf die Lage in den einzelnen Staaten zugeschnittene Bewertungen geben, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Regierungskreisen erfuhr.

(dpa)

Bahn sieht kein erhöhtes Infektionsrisiko in Zügen

07:37
09.09.2020
Die Deutsche Bahn hat bekräftigt, dass es aus ihrer Sicht bislang kein erhöhtes Corona-Infektionsrisiko in Zügen gibt. Bei Zugbegleitern im Fernverkehr seien etwas seltener entsprechende Antikörper nachgewiesen worden als bei Beschäftigten ohne Kundenkontakt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. «Wir müssen weiter achtsam sein, aber es gibt keinen Grund zur Sorge vor Bahnreisen», folgerte Vorstandsmitglied Berthold Huber daraus.

Die Studie dazu ist aber nicht abgeschlossen. Bislang liegen Tests an 1072 Mitarbeitern von Ende Juni und Anfang Juli vor. Zu der Zeit hatten die Fernzüge nach Bahn-Angaben eine Auslastung von 30 Prozent, halb so viel wie vor der Corona-Krise. Weitere Tests an Mitarbeitern sind im Oktober und Februar geplant - in der Erkältungs- und Grippesaison.

Forschungspartner ist die Charité Research Organisation GmbH. Die Tochtergesellschaft des Berliner Universitätsklinikums betreibt Auftragsforschung. Sie war an der Präsentation am Mittwoch nicht beteiligt und äußerte sich bislang nicht zu der Studie.

Ziel seien wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über das Infektionsgeschehen, teilte die Bahn mit. Huber zeigte sich jedoch schon jetzt überzeugt davon, dass Zugfahren sicher sei und die Hygiene- und Schutzmaßnahmen wirkten.

(dpa)

Fahrrad statt Auto: Gegensätzliche Umsatzentwicklung in Corona-Krise

07:20
09.09.2020
Die Corona-Krise hat das Geschäft von Auto- und Fahrradhändlern kräftig beeinflusst - mit sehr unterschiedlichen Auswirkungen: Während die Umsätze von Kfz-Handel und Kfz-Werkstätten im ersten Halbjahr 2020 deutlich zurückgingen, ist der Handel mit Fahrrädern, Sport- und Campingartikeln nach Ansicht des Statistischen Bundesamtes «klarer Corona-Gewinner im Bereich Mobilität».

Die Fahrrad-, Sport- und Campingartikelhändler konnten trotz des zeitweiligen Lockdowns in den ersten sechs Monaten dieses Jahres kalender- und saisonbereinigt ein Umsatzplus von 6,8 Prozent im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2019 verbuchen, wie die Wiesbadener Behörde am Mittwoch mitteilte. Nach der Wiedereröffnung der Läden schossen die Erlöse in der Branche im Mai 2020 zum Vormonat demnach um 56,1 Prozent in die Höhe. Von Mai auf Juni gab es dann zwar einen Rückgang, dennoch lag der Juni 2020 nach Berechnung der Statistiker mit einem Umsatzplus von 29,2 Prozent deutlich über dem Vorjahresmonat.

Dagegen verzeichneten Kfz-Handel und Kfz-Werkstätten im ersten Halbjahr 2020 ein Umsatzminus von 15,8 Prozent zum zweiten Halbjahr 2019. Betroffen war den Angaben zufolge vor allem der Autohandel mit einem Rückgang von rund 18 Prozent. Wegen der Einschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus durften zeitweise die Verkaufsräume der Autohändler nicht öffnen.

(dpa)

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