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Umfrage: Berufseinsteiger trotz Corona optimistisch

04:37
09.09.2020
Auch in der Corona-Krise haben viele Berufsanfänger einer Umfrage zufolge keine Angst vor Arbeitslosigkeit. Demnach fürchten lediglich zehn Prozent, in den nächsten Jahren keinen Job zu finden. Allerdings sind viele offenbar knapp bei Kasse: Nur 16 Prozent sind zufrieden mit ihrer finanziellen Situation. Das hat die repräsentative Befragung von 1043 Berufseinsteigern durch das Meinungsforschungsinstitut Yougov ergeben. Auftraggeber war der Finanzdienstleister Tecis in Hamburg.

Gleichzeitig sagte nur ein gutes Drittel (34 Prozent), dass ihnen ein hohes Gehalt wichtig sei. Größere Bedeutung haben demnach ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Freizeit (48 Prozent) sowie nette Kolleginnen und Kollegen (47 Prozent). Als Berufseinsteiger zählen in der Umfrage junge Menschen kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung oder mit maximal zwei Jahren Berufserfahrung.

Eine Mehrheit sieht die Zukunft in rosigeren Farben als ihre aktuelle Lage. So glauben fast drei Viertel, dass sie in Beruf, Finanzen, Wohnsituation und in Bezug auf Familie und Freunde in fünf Jahren besser dastehen werden. «Junge Menschen bewerten ihre Karrierechancen somit weiterhin positiv – trotz Rezession, Kurzarbeit und unklarer Entwicklungen», sagte Tecis-Vorstand Sönke Mißfeldt. Das Unternehmen gehört zum Versicherungskonzern Swiss Life.

(dpa)

Erneute Beratungen zur Lage der Schulen im Kanzleramt geplant

04:17
09.09.2020
Zu den Herausforderungen der Schulen unter Corona-Bedingungen soll es erneut ein Spitzengespräch im Kanzleramt geben. Nach Informationen der Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch) ist für den 21. September ein Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), SPD-Chefin Saskia Esken, Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und den Kultusministern der Länder geplant. Schwerpunkt des Treffens soll demnach sein, technische und organisatorische Voraussetzungen für eine möglichst rasche Digitalisierung aller Schulen zu schaffen.

Wie die Funke-Zeitungen berichten, hat die Kultusministerkonferenz (KMK) die Teilnahme aller 16 Ressortchefs bestätigt. Bei einem ersten kleinen «Schulgipfel» Mitte August waren lediglich Vertreter aus Rheinland-Pfalz, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bayern, Sachsen und Schleswig-Holstein dabei. Formale Beschlüsse wurden damals nicht gefasst. Es wurde allerdings angekündigt, dass Lehrer etwa mit Dienstlaptops ausgestattet werden sollen. Rund 500 Millionen Euro wurden dazu vom Bund bereits veranschlagt. Außerdem ist geplant, jedem Schüler zu Hause einen bezahlbaren Internetzugang zu ermöglichen.

(dpa)

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