Letztes Update:
20201019123113

Nachhilfe auf Staatskosten - Lernbrücken beginnen im Südwesten

09:50
31.08.2020
Tausende Schüler haben im Südwesten schon zwei Wochen vor dem Schulstart mit dem Büffeln begonnen. Schwächere Kinder und Jugendliche sollen seit Montag bei den sogenannten Lernbrücken vor allem Wissenslücken aus der Corona-Schließzeit schließen. Unter anderem richtet sich das Angebot an Schüler, die während des coronabedingten Schulausfalls Probleme mit dem Unterricht zu Hause hatten, und an diejenigen, die im vergangenen Schuljahr fast sitzengeblieben wären. Landesweit nehmen etwa 61 500 Kinder und Jugendliche daran teil, 6550 Lehrer geben die Nachhilfe auf Staatskosten.

(dpa/lsw)

Palmer fordert Verpflichtung zur Nutzung der Corona-Warn-App

09:49
31.08.2020
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) fordert eine Pflicht zur Nutzung der Corona-Warn-App. Weil die Nutzungsquote bei 30 Prozent liege, könne die App nur 9 Prozent aller Kontakte warnen, sagte Palmer der «Rhein-Neckar-Zeitung» (Montag). «Würden wir hingegen 80 Prozent Nutzungsquote erreichen, würden zwei Drittel gewarnt. Das könnte so effektiv sein wie ein Lockdown.» Er stelle die Frage, was schlimmer wäre: «Nochmal die Wirtschaft strangulieren und die Biografien unserer Kinder schädigen oder die App installieren.» Die Corona-Warn-App soll helfen, Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen.

(dpa/lsw)

169 Menschen im Südwesten neu mit Coronavirus infiziert

16:06
30.08.2020
Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten ist in Baden-Württemberg auf mindestens 41 942 gestiegen. Das sind 169 Menschen mehr als am Vortag. Dies geht aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes (LGA) vom Sonntag (Stand: 16.00 Uhr) hervor. Als genesen gelten 36 757 Menschen. Im Zusammenhang mit dem Virus sind den Zahlen zufolge bisher 1866 Menschen gestorben. Seit dem Vortag ist diese Zahl unverändert.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wurde mit 1,01 angegeben. Er gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Der Anstieg der Fallzahlen sei zu einem großen Teil auf Reiserückkehrer zurückzuführen, hieß es. In den vergangenen sieben Tagen hing etwa die Hälfte der gemeldeten Fälle mit Rückkehrern aus dem Urlaub zusammen.

(dpa/lsw)

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