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Curevac plant nach US-Börsen-Start Personalaufbau

19:02
18.08.2020
Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac, das an einem Corona-Impfstoff arbeitet, will nach seinem US-Börsenstart in der vergangenen Woche deutlich Personal und Produktionskapazität aufbauen. «Wir müssen wachsen», sagte Curevac-Vorstandsmitglied Franz-Werner Haas dem «Schwäbischen Tagblatt» (Mittwoch). «Es gibt bei uns die Planung, rund 200 neue Arbeitsplätze zu schaffen, größtenteils hier am Standort.»

Curevac war am vergangenen Freitag mit einem Preissprung an der Börse in New York gestartet und erlöste bei der Aktienplatzierung mehr als 200 Millionen Dollar. Das Unternehmen ist bei der Suche nach einem Impfstoff gegen Sars-CoV-2 einer von mehreren Hoffnungsträgern weltweit.

Ein zentrales Ziel des Börsengangs ist, Geld für die Entwicklung des Corona-Impfstoffs einzusammeln. Die Notierung an der Börse habe aber auch Vorteile über den Kapitalzufluss hinaus, hatte Finanzchef Pierre Kemula zum Börsenstart betont. Gerade an einer Börse wie der Nasdaq mache die Platzierung Curevac international bekannter und werde auch bei der globalen Suche nach Fachkräften helfen. Curevac hat zum Stand Ende Juni 484 Beschäftigte. Bis auf 13 in den USA arbeiten sie alle in Deutschland.

(dpa)

228 neue Corona-Infektionen im Südwesten

15:59
18.08.2020
Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten ist in Baden-Württemberg auf mindestens 38 971 gestiegen. Das sind 228 mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes von Dienstag Stand: 16.00 Uhr) hervorgeht. Etwa 35 566 Menschen gelten als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um einen Menschen auf 1860. Die Reproduktionszahl wurde mit 1,08 angegeben. Sie gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

(dpa)

Kretschmann und Söder fordern: Kroatien muss Risikogebiet werden

14:39
18.08.2020
Angesichts der stark steigenden Zahlen von infizierten Reiserückkehrern aus dem Kroatien-Urlaub fordern Baden-Württemberg und Bayern, das osteuropäische Land zum Risikogebiet zu erklären. Die Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) und Markus Söder (CSU) hätten einen entsprechenden Schritt am Dienstag vereinbart, sagte ein Sprecher auf Anfrage im Stuttgarter Staatsministerium. Kretschmann habe kein Verständnis dafür, dass diese Entscheidung in Berlin bislang noch nicht getroffen worden sei.

Die Einstufung als Risikogebiet durch das bundeseigene Robert Koch-Institut bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber eine Testpflicht auf das Coronavirus greift. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sie sich in häusliche Quarantäne begeben. Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100 000 Einwohner gegeben hat.

(dpa)

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