Letztes Update:
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32 neue Corona-Infektionen im Südwesten bestätigt

16:16
16.08.2020
In Baden-Württemberg sind am Sonntag (Stand 16 Uhr) 32 neue Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt worden. Damit hat sich die Zahl der bestätigten Fälle auf 38.515 erhöht, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes von Sonntag hervorgeht. Tags zuvor waren 58 Neuinfektionen vermeldet worden.

35.445 Menschen gelten im Land inzwischen als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich am Wochenende nicht - sie lag weiter bei 1859.

(dpa/lsw)

Teils lange Schlangen am Flughafen Stuttgart

12:29
16.08.2020
Geduldsprobe nach dem Urlaub: Reiserückkehrer, vorwiegend aus Spanien, mussten teils Schlange vor dem Corona-Testzentrum am Flughafen Stuttgart stehen. Zwar sei es in der Regel vergleichsweise zügig gegangen, sagte ein Flughafensprecher am Sonntag. Wenn aber mehrere Maschinen gleichzeitig ankamen, hätten die Reisenden schon mal bis zu eine Stunde warten müssen. Allein am Sonntag gab es dem Sprecher zufolge 14 Abflüge nach Spanien (ohne die Kanaren) und 13 Ankünfte von dort - darunter elf Ankünfte aus Palma/Mallorca.

Der Andrang am Corona-Testzentrum des Flughafens habe sich am Wochenende verdoppelt: Waren es sonst etwa 1000 Menschen täglich, die sich dort testen ließen, kamen nun am Samstag und Sonntag je 2000. Seit einer Woche gibt es Teststationen an den drei Flughäfen in Stuttgart, Friedrichshafen und am Airport Karlsruhe/Baden-Baden.

Angesichts erhöhter Ansteckungsgefahren hat die Bundesregierung fast ganz Spanien einschließlich Mallorca als Risikogebiet eingestuft. Die Einstufung bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber eine Testpflicht auf das neuartige Coronavirus greift.

(dpa/lsw) -

Südbadische Politiker für gemeinsame Corona-Strategie mit Schweiz

09:09
16.08.2020
Südbadische Unionspolitiker fordern eine
gemeinsame grenzüberschreitende Strategie gegen Corona mit der Schweiz. In der Grenzregion am Hochrhein gebe es Kritik, dass die deutsche Corona-Warn-App keinen Datenaustausch mit der Schweiz ermögliche, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner, der auch Vorsitzender der Deutsch-Schweizerischen Parlamentariergruppe ist. Zusammen mit dem Europa-Abgeordneten Andreas Schwab sowie den Bundestagsabgeordneten Andreas Jung (Konstanz) und Armin Schuster (Lörrach) bittet er in einem Brief Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen um Unterstützung.

Fast 50.000 Deutsche würden täglich als Berufspendler die Grenze überschreiten. Das zeige exemplarisch die Verflochtenheit der Grenzregion. Im Rahmen der Zusammenarbeit der EU mit der Schweiz müsse der Datenschutz sichergestellt werden und alle mit der Anwendung der Corona-Warn-App verbundenen Fragen müssten verbindlich geklärt werden. Die Abgeordneten fordern von der Schweiz zugleich die Bereitschaft eines «zeitnahen Abschlusses der Verhandlungen zu einem Rahmen- und einem Gesundheitsabkommen».

Die offizielle Corona-Warn-App der Bundesregierung steht seit dem 16. Juni 2020 zu Download und Nutzung bereit. Sie soll dabei helfen, Kontaktpersonen von Covid-19-Infizierten frühzeitig zu informieren und so Infektionsketten rasch zu unterbrechen. Die Corona-Warn-App funktioniert, indem Nutzer, die positiv auf das Virus getestet wurden, dies in der App vermerken. Dadurch wird veranlasst, dass die App-Kontakte, die man zuvor hatte, über die Infektion informiert werden und sich ebenfalls testen lassen können.

(dpa/lsw)

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