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Baubranche setzt im Mai weniger um - kein eindeutiger Corona-Einfluss

07:02
10.08.2020
Wiesbaden  - Die Bauindustrie in Deutschland hat im Mai weniger umgesetzt. Die Erlöse sanken um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. «Da das Umsatzniveau nach wie vor sehr hoch ist, zeigt sich weiterhin kein eindeutiger Einfluss der Corona-Pandemie auf Umsatz und Beschäftigung im Bauhauptgewerbe», stellte die Behörde fest. Die Zahl der Beschäftigten stieg nach den vorläufigen Zahlen um 0,7 Prozent gegenüber Mai 2019.

In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres verbesserte sich der Umsatz im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,6 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich um 1,7 Prozent. Das Bauhauptgewerbe umfasst die Errichtung von Gebäuden (Hochbau) ebenso wie von Straßen, Bahnstrecken und Leitungen (Tiefbau). Die Statistik des Bundesamtes erfasst alle Betriebe des Bauhauptgewerbes in Deutschland.

(dpa)

Statt Südafrika: Gaby Hauptmann bleibt zu Corona-Zeiten am Bodensee

04:42
10.08.2020
Die Corona-Krise hat auch die Urlaubspläne von Gaby Hauptmann durcheinandergebracht. Statt zu Segeltörn und Pferdesafari ins Ausland zu fahren, bleibt die Bestseller-Autorin zu Hause am Bodensee. Fällt ihr das schwer?

Die Corona-Pandemie wirbelt auch die Urlaubspläne von Gaby Hauptmann durcheinander. Statt wie seit vielen Jahren zu einer Pferdesafari nach Südafrika zu reisen, verbringt die Bestseller-Autorin den Sommer dieses Mal zu Hause. «Aber im August mag ich ja sowieso nicht vom Bodensee weg... hier ist es einfach traumhaft, da tut mir Corona keinen Abbruch», sagte Hauptmann. Zwar hätten das jetzt auch viele Fernreisende entdeckt. «Aber auch das kann mich nicht schocken.» Sie finde immer ein Plätzchen, zum Beispiel auf ihrem Balkon.

Neben der Pferdesafari sei sie im Sommer normalerweise mit Freunden auf einem Segelschiff in der Türkei. «Fünf Mann Besatzung sorgen dafür, dass wir nach einer Woche drei Kilo schwerer wieder an Land gehen», sagte die Schriftstellerin. Dass die Reisen nun ausfielen, sei für sie aber nicht schlimm. «Ein entgangener Urlaub ist in dieser Situation das Wenigste. Ich denke, da gibt es überall ganz andere Probleme, als sich über einen Luxus-Urlaub Gedanken zu machen.»

Schade sei es allerdings für die Veranstalter in den betreffenden Ländern, sagte Hauptmann weiter. «Die geben sich viel Mühe, die bereiten alles vor. Schiffe zu unterhalten und Pferde gut zu halten - das kostet viel Geld - für diese Menschen, die sich richtig einsetzen, tut es mir sehr leid.»

Die Schriftstellerin («Suche impotenten Mann fürs Leben», «Nur ein toter Mann ist ein guter Mann») hat mehr als zehn Millionen Bücher verkauft, die in 35 Ländern erschienen sind.

(dpa)

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