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BW-Kultusministerin verteidigt unterschiedliche Regelungen an Schulen

10:47
07.08.2020
Kultusministerin Susanne Eisenmann hat die unterschiedlichen Regelungen an den Schulen in der Corona-Krise verteidigt. Jedes Bundesland habe ein anderes «Infektionsgeschehen». Die Länder stimmten sich schon jetzt ausreichend ab, sagte die CDU-Politikerin am Freitag dem Südwestrundfunk (SWR). Eisenmann wies zudem Aussagen von Grünen-Chefin Annalena Baerbock zurück, die das Vorgehen der Länder stärker koordinieren will und einen Bildungsgipfel von Bund, Ländern und Bildungseinrichtungen fordert. «Wir brauchen keine Arbeitskreise von Unzuständigen, sondern Sicherheit vor Ort», sagte Eisenmann. Weitere «Vorgaben aus Berlin, die nur Zeit kosten und nichts bringen», wolle sie nicht.

(dpa/lsw)

BW-Sozialministerium richtet weitere Testzentren für Reiserückkehrer ein

10:44
07.08.2020
Urlauber aus Corona-Risikogebieten müssen sich von diesem Samstag an bei der Rückkehr nach Deutschland auf das Virus testen lassen: An den Flughäfen in Stuttgart und Friedrichshafen und am Airport Karlsruhe/Baden-Baden seien Teststationen eingerichtet, teilte das Sozialministerium mit.

Die Stuttgarter Station sei in Betrieb. Die zwei anderen gingen am Samstag an den Start. Zwei weitere Testzentren sollen voraussichtlich nächste Woche am Hauptbahnhof Stuttgart und an der Autobahn-Raststätte Neuenburg-Ost an der A5 öffnen. «Weitere Teststationen können bei Bedarf zeitnah aufgebaut werden», sagte ein Sprecher am Freitag.

Das Sozialministerium appellierte an die Reisenden, einen Abstrich machen zu lassen. Die Testpflicht liege beim Bürger, nicht beim Staat. Dieser schaffe jedoch hierfür die notwendige Infrastruktur und das kostenlose Angebot.

Alternativ könnten Reiserückkehrer aus dem Ausland den entsprechenden Test auch kostenlos bei niedergelassenen Ärzten machen lassen. Ebenso möglich sei dies durch die von den Kassenärztlichen Vereinigungen betriebenen Testzentren, teilte der Sprecher mit. Der Test für die Urlauber entfällt, wenn sie schon ein frisches negatives Ergebnis dabei haben.

Welche Länder als Risikogebiete gelten, geht aus einer Liste des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor - aktuell stehen darauf etwa 130 der weltweit knapp 200 Staaten von Ägypten über Russland bis zu den USA. Aus der EU sind derzeit Luxemburg, die belgische Provinz Antwerpen und die spanischen Regionen Aragón, Katalonien und Navarra auf der Liste.

(dpa/lsw)

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