Letztes Update:
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Maskenpflicht an weiterführenden Schulen kommt

10:56
14.07.2020
Nach den Sommerferien gilt an allen weiterführenden Schulen im Land eine Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus.

Das bestätigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag. Jeder, der dann auf dem Schulgelände und in den Gebäuden unterwegs ist, muss demnach eine Alltagsmaske tragen. Während des Unterrichts soll die Maskenpflicht nicht gelten.

Die Landesregierung einigte sich nach langen Diskussionen auch auf eine Teststrategie für das Personal an Schulen und Kitas. Alle Mitarbeiter an Kitas und Schulen sollen sich von Mitte August bis Ende September zwei Mal kostenfrei und freiwillig auf das Coronavirus testen lassen können. In dem Zeitraum könnten sich Reise-Rückkehrer testen lassen, bevor sie wieder ihre Arbeit aufnehmen.

(dpa/lsw)

Ohne Maske in die Umkleidekabine - FDP fordert Öffnung im Handel

10:51
13.07.2020
Die FDP in Baden-Württemberg fordert von Bundes- und Landesregierung eine Lockerungsstrategie für den Handel. Die Maskenpflicht sei ein «Konsumkiller im Handel», sagte Landeschef Michael Theurer am Montag in Stuttgart. Die aktuellen Regelungen seien nicht befriedigend. In der Ankleidekabine etwa sei eine Maske außerordentlich hinderlich. Dort, wo belüftet werden kann und wo es nur wenige Kunden pro Quadratmeter gebe, müsste eine Anprobe ohne Maske möglich sein.

Auf einem Parteitag am Samstag in Karlsruhe will die baden-württembergische FDP ihr Programm zur Landtagswahl beraten und Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke zum Spitzenkandidaten wählen. Die FDP sei bereit, wieder Regierungsverantwortung zu übernehmen, sagte Rülke. Es gebe zwei realistische Machtoptionen: Am liebsten sei den Liberalen eine Deutschlandkoalition von CDU, FDP und SPD. Aber auch eine Ampelkoalition aus SPD, FDP und Grünen wolle man nicht ausschließen.

(dpa/lsw)

Coronavirus bei Kindern - Weitere Studie startet

09:41
13.07.2020
Inwieweit reagieren Kinder und Jugendliche anders auf das Coronavirus als Erwachsene? In einer Folgestudie wollen Forscher aus Baden-Württemberg unter anderem untersuchen, ob und wie viele Jungen und Mädchen Antikörper gegen das Virus gebildet haben - und wie es sich im Vergleich mit Erwachsenen im selben Haushalt verhält. Auch die Immunreaktion der Kinder soll beleuchtet werden, wie das Universitätsklinikum Ulm zum Start des Projekts am Montag mitteilte. An der Studie sind außer dem die Universitätskliniken Tübingen, Heidelberg und Freiburg beteiligt.

Mit ersten Ergebnissen wird erst in drei bis vier Monaten gerechnet. Bereits im April und Mai hatten die vier Kliniken im Auftrag des Landes die Rolle von Kindern bei der Ausbreitung des Virus untersucht. Dabei zeigte sich, dass Kinder sich seltener mit dem Coronavirus infizieren als ihre Eltern.

(dpa/lsw)

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