Die New York Times berichtet, Facebook habe 60 Smartphone-Herstellern wie Apple, Microsoft oder Samsung mehr Nutzerdaten zur Verfügung gestellt, als ursprünglich kommuniziert. Explizit kritisierte die Zeitung die Privatsphäreeinstellungen der APIs in den Geräten, die Facebook vor zehn Jahren zur Verfügung gestellt hatte. Die Hersteller konnten ihren Kunden somit Zugang zu Facebook-Funktionen wie Messaging, Adressbücher oder dem Like-Button ermöglichen. Laut New York Times hätte Facebook aber weitaus mehr Informationen zur Verfügung gestellt, als für diese Funktionen notwendig gewesen wäre, etwa den Beziehungsstatus oder die religiöse und politische Ausrichtung.
Ime Archibong, Facebooks Vice president of product partnerships, weist die Vorwürfe zurück. Ohne eine explizite Einwilligung der Nutzer wären diese Informationen nicht weitergegeben worden.