Letztes Update:
20190424131411

Facebook vereinfacht Datenverwaltung für User

08:27
29.03.2018
Facebook bereitet sich auf die im Mai greifende EU-Datenschutzgrundverordnung vor.  Das Netzwerk kündigte am Mittwoch an, die Datenverwaltung für seine Nutzer zu vereinfachen. User könnten künftig einfacher ihre Daten einsehen und löschen, hieß es im Firmenblog. Zudem werde es möglich sein, sämtliche Daten und bei Facebook hochgeladene Inhalte in Formaten herunterzuladen, mit denen sie zu einem anderen Dienst verlagert
werden können. Wie die Änderungen aussehen und was du zum Schutz deiner Daten auf Facebook tun kannst, hat LEAD hier zusammengefasst.

dpa/ISP

Zuckerberg will vor US-Kongress aussagen - nicht aber im britischen Parlament

08:42
28.03.2018
Im Skandal um die unerlaubte Nutzung der Daten von Millionen Facebook-Nutzern plant Unternehmenschef Mark Zuckerberg laut Medienberichten eine Aussage im US-Kongress. Er werde voraussichtlich am 12. April vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses erscheinen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf einen Vertreter des Kongresses. Der Sender CNN berichtete, das Unternehmen arbeite derzeit an einer Strategie für die Aussage des 33-Jährigen.

Vor rund einer Woche war bekanntgeworden, dass sich die britische Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica unerlaubt Zugang zu Daten von Millionen Facebook-Profilen verschafft hat. Mit Hilfe dieser Daten sollen Wähler im US-Präsidentschaftswahlkampf zugunsten von Donald Trump gezielt mit unerlaubter Wahlwerbung beeinflusst worden sein. Zuckerberg hat sich für den Datenskandal entschuldigt.

Auch der Ausschuss für Digitales, Kultur, Medien und Sport des britischen Parlaments hatte Zuckerberg im Zuge des Datenskandals um Cambridge Analytica aufgefordert, persönlich zu erscheinen. Dies wurde aber abgelehnt. Facebook bot stattdessen an, Technikchef Mike Schroepfer oder Produktchef Chris Cox zu schicken.

dpa

Facebook bringt smarten Lautsprecher erstmal nicht heraus

08:31
28.03.2018
Facebook verschiebt laut einem Medienbericht die Vorstellung seines eigenen vernetzten Lautsprechers mit einem digitalen Assistenten wegen des aktuellen Datenskandals. Das
Online-Netzwerk habe die Geräte, mit denen auch Videokonferenzen möglich seien, ursprünglich auf seiner Entwicklerkonferenz F8 Anfang Mai zeigen wollen, wie der Nachrichtendienst Bloomberg berichtet.

Facebook stelle jetzt den Datenschutz bei den Lautsprechern noch einmal vertieft auf den Prüfstand. Es sei aber weiterhin geplant, sie im späteren Jahresverlauf auf den Markt zu bringen.  In der aktuellen Situation könnten Verbraucher schwer zu überzeugen sein, sich einen auf Kommando zuhörenden Facebook-Lautsprecher mit einer Kamera ins Haus zu holen. Vernetzte Lautsprecher sind ein wachsender Markt, der bisher vor allem von Amazons Echo-Geräten mit  der digitalen Assistentin Alexa beherrscht wird. 

Mit Facebook wird zum ersten Mal ein soziales Netzwerk einen digitalen Assistenten auf den Markt bringen. Der Konzern hat damit das Ziel, noch stärker mit den Nutzern im Alltag zu interagieren, wie Bloomberg schreibt

dpa/LEAD-Redaktion

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