Es muss ja nicht immer das Einhorn sein, so Vagner, es kann auch andere Schritte geben, mit denen man sich nach vorne bewegt. Wie sieht es mit Frauen in der Unicorn-Branche aus? Das Thema kam ja schon auf, bisher gibt es weniger Frauen. Das liegt daran, dass Frauen seltener an Wagniskapital kommen (und nur 3 Prozent der Investoren in diesem Bereich sind weiblich), gleichzeitig haben Frauen oft das kleinere berufliche Netzwerk. Miczaika betont, dass ein diverserer Investment-Bereich hier sehr helfen könnte. "Männer finanzieren eben doch eher Männer", so Pütz, "da müssten mehr Frauen nachkommen, und mit einer bestimmten kritischen Masse würde sich das verändern. Aber die Frauennetzwerke nehmen zu und werden besser." Und mit mehr Netzwerken geschieht auch mehr!
Dr. Diana Mantel