"Menschen kaufen Gefühle, nicht Produkte", betont Fernandez als These zum Auftakt. Ist Vertical Banking eigentlich auch etwas wirklich Neues, oder doch eher das Normale? Müller erklärt, das Neue sei eher, dass es heute einfacher ist, so eine Bank zu gründen: "Das Marketing erlaubt sehr genaue, zielgruppenspezfische Ansprache, das wäre früher nicht so möglich gewesen. Vertical Banking hat darum eine lange Vergangenheit, aber eben auch eine große Zukunft." Denn beispielsweise die Apothekerbank gibt es seit vielen Jahren.
"Das Spannende am Vertical Banking ist, dass man ein ganzes Ökosystem darum herum bauen kann", betont König. Für sie ist Teenage Banking dabei besonders faszinierend, gerade weil die digitale Bildung vor allem im Finanzbereich so wichtig ist.