Letztes Update:
20200611133155

Frühe Kunden bleiben bei der Bank

15:26
09.06.2020
„Man braucht noch mehr Initiativen, um die Jugendlichen zu erreichen“, so Seide. „Da braucht es aber einfach noch mehr Einsatz – und mehr digitale Produkte.“ Auch Oetken sieht das Konzept von pockid als sehr positiv an. Für Hennig ist dabei besonders wichtig, dass man die Jugendliche so langsam an Finanzthemen heranführen kann – so dass sie nicht überfordert sind, wenn sie sich plötzlich als Erwachsene damit beschäftigen müssen. Außerdem betont Hennig: „Wenn man den Kunden früh gewinnt, wird man ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht verlieren.“ 

Dr. Diana Mantel

Der Badewanneneffekt

15:10
09.06.2020
Kinder sind die Zukunft – und ihre Finanzen sind natürlich deren Zukunft. Was wissen Kinder und Jugendliche über Themen wie Hausbank, Aktien und Co.? Manche wissen sehr viel – und manche sind eher wenig informiert. Seide weiß aus eigenen Workshops für Jüngere, dass sie in manchen Themen völlig unwissend sind, denn das Elternhaus ist hier prägend.   

Hennig hat dafür ein Produkt auf den Markt gebracht. „Alle konzentrieren sich auf die 18- bis 21-jährigen, anstatt schon früher anzufangen und sie schon da zu transformieren.“ Gerade diese „Financial Inclusion“ ist auch Seide wichtig, denn dass jemand vom Finanzmarkt ausgeschlossen ist, betrifft keinesfalls nur andere Länder. Früher haben Eltern ein Konto eingerichtet und darauf eingezahlt, so dass die Kinder selbst keinen Zugang dazu hatten. Heute können sie schon früher selbst Geld ausgeben, meist gibt es aber bei ihnen nur den „Badewanneneffekt“ – sie verlassen die Bank, wenn sie dieser eigentlich am meisten Nutzen erweisen könnten.

Dr. Diana Mantel