Letztes Update:
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00:12
04.06.2020
Der britische Oscar-Preisträger Steve McQueen (50) hat seine beiden neuen Filme den Opfern von Gewalt gegen Schwarze gewidmet. "Ich widme diese Filme George Floyd und all den anderen schwarzen Menschen, die ermordet wurden, sichtbar oder unbemerkt, für das, was sie sind, in den USA, England und anderswo", erklärt der Afroamerikaner. "Black lives matter", fügte der Filmemacher in seiner Mitteilung laut Variety hinzu. McQueens neue Filme "Lovers Rock" und "Mangrove" drehen sich um das Leben und Diskriminierung Dunkelhäutiger in London in den 70er und 80er Jahren.

Foto: Martha Asencio Rhine/Tampa Bay Times via ZUMA Wire/dpa

22:46
03.06.2020
Ex-US-Präsident Barack Obama sieht die friedlichen Proteste nach dem Tod Floyds als Chance, Fortschritte im Kampf gegen den "institutionalisierten Rassismus" in den USA zu machen. Es sei beeindruckend und ein Zeichen der Hoffnung, dass sich Menschen aller Gesellschaftsschichten und Hautfarben an den Protesten im ganzen Land beteiligten, sagt Obama. Die jüngsten Ereignisse seien eine "unglaubliche Chance", weil vielen Menschen bestehende Benachteiligungen erstmals bewusst würden.
Obwohl es vereinzelt Ausschreitungen gegeben habe, halte eine Mehrheit der Amerikaner die Proteste weiter für gerechtfertigt "wegen der Ungerechtigkeiten, die sie gesehen haben", sagt Obama in einer Videoschalte seiner Stiftung. In der Vergangenheit hätten sich vor allem Schwarze und andere Minderheiten an solchen Protesten beteiligt. "Das ist jetzt anders. Man sieht sich diese Proteste an und es gibt einen viel repräsentativeren Querschnitt Amerikas, der friedlich demonstriert", sagt Obama.