Letztes Update:
20200501140059

Acht Neuinfektionen im Ortenaukreis

13:33
01.05.2020
Im Ortenaukreis gelten inzwischen 810 an COVID-19 erkrankten Personen als geheilt. Die Zahl der aktuell Infizierten beträgt 173. Gegenüber gestern erhöht sich die Fallzahl der nach einem positiven Labornachweis bestätigten Corona-Infizierten um acht weitere Personen auf nun 1073 (Stand: 14 Uhr).

Die an das Landesgesundheitsamt übermittelten neuen Covid-19-Fälle stammen aus Gengenbach, Kehl, Steinach, Kippenheim, Appenweier und Willstätt.
Eine genaue Darstellung der Fallzahlen (Altersgruppe, Geschlecht und Wohnort) gibt es auf der Sonderseite des Ortenaukreises im Internet unter www.ortenaukreis.de/corona_fallzahlen

Nullnummer im Kreis Tübingen

13:31
01.05.2020
Am heutigen 1. Mai sind uns im Kreis Tübingen keine neuen Fälle gemeldet worden, auch keine Todesfälle.

Damit liegt die aktuelle Fallzahl weiter bei 1229 und die Todesfallzahl bei 44 Personen.

Schüler aus Frankreich dürfen wieder über die Grenze

11:37
01.05.2020
Schüler aus dem Elsass dürfen von Montag an für den Schulbesuch in Deutschland wieder über die Grenze. Von den elsässischen Behörden habe es für diesen Plan grünes Licht gegeben, teilte das Regierungspräsidium Freiburg am Donnerstag mit. An den deutsch-französischen Grenzübergängen könnten Schüler aus- und einreisen, Schulbusse dürften die Grenze überqueren.

Dies sei wichtig, da im Mai in Baden-Württemberg erste Schulen ihren Betrieb wieder aufnehmen sollen. Von der Regelung profitieren demnach in erster Linie Schüler aus Frankreich, die in Freiburg das deutsch-französische Gymnasium (DFG) besuchen und dort Ende Mai die schriftliche Abiturprüfung haben.

Seit dem Beginn der Grenzkontrollen wegen des Coronavirus im März war Schülern das Reisen über die Grenze nicht mehr möglich. Für den Grenzübertritt benötigen sie den Angaben zufolge nun einen Passierschein, wie ihn zum Beispiel auch Berufspendler erhalten.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte am Mittwoch angekündigt, die in der Corona-Krise eingeführten Kontrollen an deutschen Grenzen bis zum 15. Mai zu verlängern. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) unterstützt den Plan.

«Noch benötigen wir die Grenzkontrollen. Sie tragen effektiv dazu bei, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Und das rettet Menschenleben», sagte der Minister in Stuttgart. Die Grenzkontrollen seien ein wichtiger Baustein, um die Pandemie zu bekämpfen. Für Baden-Württemberg mit Grenzen zu Frankreich und der Schweiz seien Kontrollen zum Schutz der Gesundheit besonders wichtig. Wenn sich die Infektionslage verbessere, könnten sie schrittweise gelockert werden.

Der SPD-Landesvorsitzender Andreas Stoch kritisierte zusammen mit Landes- und Bundespolitikern seiner Partei die Situation an der deutsch-schweizerischen Grenze. Sie warfen Strobl und Seehofer am Freitag vor, die Bundespolizei im Regen stehen zu lassen. So gebe es keine klare Dienstanweisung aus dem Bundesinnenministerium zu der «unerträglichen Situation» für Familien oder Paare ohne Trauschein, die sich seit Wochen nicht begegnen könnten, monierte die südbadische SPD-Bundestagsabgeordnete und Umweltstaatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter.

(dpa/lsw)

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