Letztes Update:
20200430184122

E-Projecta stellt Software für Corona-Testverfahren bereit

05:06
07.04.2020
Ein Balinger IT-Unternehmen hat binnen 48 Stunden eine Software entwickelt, die den Prozess der Datenerfassung und Abwicklung der Corona-Tests beschleunigt. Möglich macht dies die "Cloud". Doch gibt es bürokratische Hindernisse.

Den ganzen Artikel gibt es auf unserer Website.

Lorenz Hertle

Muss Kreißsaal-Verbot für Väter im Kreis Freudenstadt sein?

05:03
07.04.2020
Das Thema Kreißsaal-Verbot für Väter in Corona-Zeiten bewegt. Jetzt rufen Fraktion und Wählervereinigung "Frauen in den Kreistag" Landrat und Krankenhaus-Geschäftsführung dazu auf, "Alternativen" zu überlegen. Dies geht aus einem offenen Brief hervor. "Im Interesse der vielen werdenden Eltern im Landkreis Freudenstadt" bitten die Unterzeichnerinnen, die Entscheidung zu überdenken und schnell nach "gangbaren Alternativen" zu suchen.

Mehr dazu lesen Sie im Artikel auf unserer Website. 

(sb)

Angst vor Corona: Verbraucher decken sich mit Arzneien ein

03:52
07.04.2020
Viele Verbraucher in Deutschland haben sich aus Sorge vor dem Coronavirus mit Arzneien eingedeckt. Im März zog die Nachfrage nach rezeptfreien Medikamenten stark an und bescherte Pharmaunternehmen eine Sonderkonjunktur. Das berichteten mehrere Arzneihersteller auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

«In den letzten Wochen mussten wir über unser gesamtes Portfolio hinweg die zum Teil dreifache Bestellmenge bewältigen», teilte etwa die Ratiopharm-Konzernmutter Teva am Dienstag in Ulm mit. Bei rezeptfreien Arzneien sei im März vor allem bei Paracetamol-haltigen Mitteln und Vitaminpräparaten die Nachfrage viel höher gewesen als sonst. In einzelnen Fällen habe es bei der Auslieferung Verzögerungen gegeben. Teva habe nicht nur in der Produktion die Kapazitäten erhöht, auch die Logistik arbeite in drei statt zwei Schichten.

Bayer verzeichnet nach Konzernangaben derzeit ebenfalls eine erhöhte Nachfrage nach rezeptfreien Medikamenten - vor allem nach Präparaten gegen Erkältungen und Allergien sowie Nahrungsergänzungsmitteln. Man sei «sehr gut in der Lage», die höhere Nachfrage zu bedienen, bitte aber Verbraucher, sich beim Kauf auf übliche Mengen zu beschränken.

Auch der hessische Arzneihersteller Stada sowie Sanofi berichteten von verstärkten Medikamenten-Käufen. In der Zeit vor den Ausgangsbeschränkungen hierzulande hätten sich Verbraucher mit Markenprodukten eingedeckt, teilte der französische Konzern mit.

Apotheken hatten in der Corona-Krise bereits von einem Ansturm berichtet. «Die Nachfrage nach Arzneien und die Unsicherheit der Menschen ist hoch», betonte jüngst der Branchenverband ABDA. Bei Erkältungs- und Schmerzmitteln gebe es viele Präparate verschiedener Hersteller und daher keinen Mangel. Die Apotheken hätten die Lagerbestände erhöht. Es gebe keinen Grund, Arzneien zu hamstern.

(dpa)

Alle externen Inhalte nachladen?
Datenschutzerklärung
nachladen