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20200430184122

Altpapiermenge rückläufig - Trendwende durch Corona?

03:50
07.04.2020
Die Corona-Krise könnte zu einer Trendwende auf dem Altpapiermarkt führen. «Wir haben eine Situation, die sich deutlich anders darstellt als noch vor einem Monat, als wir noch ein klares Überangebot an Altpapier hatten», sagte ein Sprecher des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung der Deutschen Presse-Agentur. Die Sammelmenge an Altpapier gehe derzeit zurück - das könne zum einen am veränderten Einkaufsverhalten, zum anderen aber auch daran liegen, dass manche Sammlungen, etwa durch örtliche Vereine, nicht mehr regelmäßig stattfänden. Der Verband kritisierte zudem, dass kommunale Wertstoffhöfe teilweise geschlossen würden.

Zuvor hatte noch ein Überangebot an Altpapier auf dem heimischen Markt der Branche Sorgen bereitet, weil dieses massiv den Preis drückte. Hauptauslöser dafür waren die rigiden Einfuhrbeschränkungen für Altpapier, die China seit einiger Zeit verhängt hat. Jahrelang war das asiatische Land Hauptabhehmer des deutschen Altpapiers.

Die Versorgung der deutschen Papierfabriken mit Altpapier sei jedoch aktuell weiterhin sichergestellt, betonte ein Sprecher des zuständigen Verbandes. Es gebe derzeit keine Probleme.

(dpa)

Airbnb besorgt Milliarden-Finanzspritze in Corona-Krise

03:46
07.04.2020
Der Apartment-Vermittler Airbnb hat sich in der Corona-Krise frisches Geld besorgt. Es handele sich um eine strategische Investition der Beteiligungsgesellschaften Silver Lake und Sixth Street Partners im Wert von 1,0 Milliarden Dollar (0,9 Mrd Euro), teilte Airbnb am Montag (Ortszeit) in San Francisco mit. Die Finanzspritze erfolge über Aktien und Schuldtitel.

Mithilfe der neuen Mittel wolle sich das Unternehmen für ein Reise- und Tourismus-Comeback nach der Corona-Pandemie stärken, erklärte Mitgründer und Chef Brian Chesky. Airbnb setzt die weltweite Ausbreitung des Virus stark zu. Der Online-Plattform bricht ein Großteil des Geschäfts weg und sie nimmt viel Geld in die Hand, um Vermieter für stornierte Buchungen zu kompensieren.

Airbnb hatte für dieses Jahr einen Börsengang angekündigt, doch angesichts der Corona-Krise gibt es Zweifel. Laut US-Medien geriet das Unternehmen bereits Ende 2019 noch tiefer in die roten Zahlen. Das operative Minus habe im vierten Quartal bei 276,4 Millionen Dollar (256 Mio Euro) gelegen und sich damit im Jahresvergleich beinahe verdoppelt, berichtete der Finanzdienst Bloomberg im März.

(dpa)

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