Letztes Update:
20200430184122

Deutlicher Anstieg: 225 Corona-Infizierte im Kreis Rottweil

12:40
03.04.2020
Wie Landrat Wolf-Rüdiger Michel in einer Telefonkonferenz bekannt gegeben hat, schnellen die Zahlen im Kreis Rottweil nach oben. Stand Freitag, 14 Uhr, gibt es 225 Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Das sind 35 mehr als am Tag zuvor.

222 Infizierte wurden telefonisch abgefragt, 81 aktuell genesen, teilt Hans-Joachim Adam, der Leiter des Gesundheitsamts mit.

Die Befunde gehen binnen maximal 36 Stunden ein, eher sind es nur 24 Stunden, so Adam.  Die Fallzahlen pro Gemeinde werden zum späteren Zeitpunkt nachgereicht.

Armin Schulz

Polizei kontrolliert an Osterfeiertagen auf Autobahnen

12:28
03.04.2020
Wegen der Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Krise will die Polizei in Baden-Württemberg am Wochenende und an Ostern auf den Autobahnen im Land verstärkt kontrollieren. Es könne sein, dass sich einige Menschen etwa wegen Familienbesuchen an den Feiertagen nicht an die Vorgaben halten, hieß es am Freitag aus dem Innenministerium. Mit Hilfe der Bereitschaftspolizei werde man daher vor allem Autobahnen und Rasthöfe im Auge behalten.

Die Behörden rechnen aber damit, dass die Straßen deutlich leerer sein werden als sonst: Normalerweise gibt es vor allem zu Beginn und am Ende der Osterferien lange Staus. Da Urlaubsreisen nach Österreich oder Italien derzeit jedoch nicht erlaubt sind, werden keine größeren Beeinträchtigungen erwartet.

In Baden-Württemberg darf man in der Öffentlichkeit aktuell nur mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unterwegs sein. Davon ausgenommen sind zusammenlebende Familienangehörige. Verstöße gegen Auflagen können mit Bußgeldern von 100 bis 5000 Euro und im Wiederholungsfall mit bis zu 25 000 Euro bestraft werden. Strafbar machen sich insbesondere mit dem Coronavirus infizierte Menschen, die sich nicht an die Quarantäneauflagen halten.

(dpa/lsw)

Bundesagentur für Arbeit warnt vor gefälschten Mails

12:22
03.04.2020
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) warnt vor einer betrügerischen Mail. Die Absender wollen an persönliche Kundendaten gelangen.

Aktuell erhalten Arbeitgeber und Unternehmen bundesweit unseriöse Mails, die unter der Mailadresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de versendet werden. In der Mail wird der Arbeitgeber unter anderem aufgefordert, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten.

Im Absender ist keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben. Arbeitgeber sollen auf keinen Fall auf die Mail antworten, sondern diese umgehend löschen.

Die BA ist nicht Absender dieser Mail. Die BA fordert Arbeitgeber auch nicht per Mail auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen.  Informationen zur Beantragung von Kurzarbeitergeld erhalten Betriebe telefonisch unter der zentralen gebührenfreien Hotline für Arbeitgeber 0800 4 5555 20.

(pm)

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