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Behörden und Retter arbeiten gemeinsam in Corona-Führungszentrum

10:39
02.04.2020
Die Stadt Freiburg und der benachbarte Kreis Breisgau-Hochschwarzwald reagieren mit einem gemeinsamen Führungsstab von Behörden, Feuerwehr und Rettungsdiensten auf die Corona-Krise. Die Region gelte wegen der Nähe zum stark vom Coronavirus betroffenen Elsass als besonders gefährdet und habe so landesweit eine Sonderrolle, sagte Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) am Donnerstag. Ziel sei es, auf eine weitere Ausbreitung des Coronavirus vorbereitet zu sein und dafür im Rettungs- und Gesundheitswesen die notwendigen Strukturen zu schaffen. Das neue Führungszentrum könne dies besser leisten, als die bisher einzeln arbeitenden Krisenstäbe.

In der in einer Freiburger Messehalle eingerichteten Führungsstelle arbeiten den Angaben zufolge rund 30 ehrenamtliche Helfer von Feuerwehr und Rettungsdiensten sowie Mitarbeiter von Behörden. Sie koordinieren gemeinsame Hilfen, Kranken- und Rettungsfahrten sowie die Einrichtung von Behelfskrankenhäusern und Behelfsaltenheimen, sollten bestehende Einrichtungen an ihre Grenzen kommen.

Freiburg und der Landkreis zählten am Donnerstag den Angaben zufolge rund 1100 Corona-Infizierte und 30 Tote.

(dpa/lsw)

Auch Balingens Coach für Abbruch der Saison in Handball-Bundesliga

10:35
02.04.2020
Der Trainer der HBW Balingen-Weilstetten hält einen Abbruch der Saison in der Handball-Bundesliga für sinnvoll. Er wisse zwar nicht, was rechtlich der beste Weg sei, sagte Jens Bürkle am Donnerstag. «Aus rein sportlicher Sicht wäre ich für einen Abbruch, weil ich nicht glaube, dass wir in den nächsten Wochen schon wieder loslegen können. Stand heute hätten wir bis Juni nicht mal eine Halle, in der wir trainieren könnten», sagte der 39-Jährige.

«Wenn man nicht abbricht, stellen sich ja auch noch andere Probleme. Wie geht man damit um, wenn es innerhalb einer Mannschaft eine Corona Infektion gibt?», sagte Bürkle. «Wie löst man das Problem, wenn während der Vorbereitung oder aber mit Fortsetzung der Saison eine komplette Mannschaft in Quarantäne muss, weil es einen positiven Fall gibt? Das sind so viele Baustellen.» Derzeit ruht der Spielbetrieb wegen der Coronavirus-Pandemie bis Ende April. Eine weitere Verlängerung der Unterbrechung wird vermutlich zeitnah beschlossen.

(dpa)

45 Neuinfektionen und ein weiterer Todesfall im Schwarzwald-Baar-Kreis

10:19
02.04.2020
Weiterhin breitet sich das Coronavirus im Schwarzwald-Baar-Kreis aus. Am Donnerstag, 2. April stellt das Gesundheitsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises 254 bestätigte Coronavirus Fälle im Schwarzwald-Baar-Kreis fest.

Ein weiterer Todesfall, eine über 75- jährige Person, war zu beklagen, so dass die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 3 Personen steigt. 48 Personen sind genesen.

In der von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) betriebenen zentralen Corona-Ambulanz an der Tennishalle in VS-Schwenningen wurden am Mittwoch, 1. April 62 Patienten behandelt, von 55 Personen wurde ein Abstrich genommen und drei Patienten wurden an das Schwarzwald-Baar Klinikum überwiesen.

Von den bisher bestätigten Fällen wurden 110 (davon 21 Personen genesen) in Villingen-Schwenningen, 35 (sieben genesene Fälle) in Blumberg, 23 (davon sieben genesen) in Donaueschingen, 15 in Hüfingen, zehn (davon vier Personen genesen) in Königsfeld, 12 in Bad Dürrheim (zwei genesene Fälle), acht in Niedereschach, sieben in Furtwangen (davon eine Person genesen), 13 in St. Georgen (zwei Person genesen), sechs in Bräunlingen (eine Person genesen), vier in Triberg (eine Person genesen), vier in Brigachtal (davon eine Person genesen), jeweils zwei in Dauchingen (eine Person genesen), Schonach und Tuningen, ein Fall in Mönchweiler gemeldet.

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