Letztes Update:
20200430184122

Großveranstaltungen bis 31. August grundsätzlich untersagt

14:44
15.04.2020
Großveranstaltungen sollen wegen der Corona-Pandemie bis zum 31. August grundsätzlich untersagt werden. Betroffen seien auch Fußballspiele. Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch auf dieses prinzipielle Verbot.

Konkrete Regelungen, etwa zur Größe der Veranstaltungen, sollen demnach von den Länder getroffen werden. Vom Verbot betroffen seien unter anderem größere Konzerte, Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen. Diese Einschränkung trage effektiv zur Eindämmung des Corona-Virus bei und sorge zugleich für dringend notwendige Klarheit für Veranstalter, darunter viele Vereine, hieß es. 

(dpa)

Bund und Länder wollen Masken in Handel und ÖPNV empfehlen

14:06
15.04.2020
Im Kampf gegen das Coronavirus wollen Bund und Länder das Tragen von Alltagsmasken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel «dringend» empfehlen. Eine generelle bundesweite Maskenpflicht soll es demnach aber nicht geben, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin erfuhr.

(dpa)

Bisher Zuschüsse von acht Milliarden an kleine Firmen

14:05
15.04.2020
In der Corona-Krise sind bisher direkte Zuschüsse von rund acht Milliarden Euro an kleine Firmen und Soloselbstständige bewilligt worden. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch in Berlin mit. Die bewilligten Anträge hätten die Marke von einer Million überschritten.

Der Bund stellt für die Hilfen bis zu 50 Milliarden Euro bereit. Die Gelder werden über die Länder ausgezahlt. Das Paket ist eine maßgebliche Säule der Hilfsmaßnahmen der Politik, um Jobs und Firmen zu erhalten.

Daneben ist am Mittwoch ein neues Programm der staatlichen Förderbank KfW gestartet, bei dem es um Schnellkredite geht. Das Programm richtet sich vor allem an den Mittelstand. Kredite für Firmen sind mit einer 100-prozentigen Staatshaftung abgesichert. Dies soll dazu dienen, Unternehmen so schnell wie möglich mit notwendiger Liquidität zu versorgen. Die Bundesregierung hatte mit den Schnellkrediten eine Lücke bei den Corona-Hilfsprogrammen geschlossen.

Vom 22. April an - und damit schneller als zunächst erwartet - soll das Geld automatisiert ausgezahlt werden. Banken und Sparkassen können den Kredit bis dahin vorfinanzieren. Firmen müssen im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre, jüngere Unternehmen im vergangenen Jahr Gewinn gemacht haben. Geschäftsbanken rechnen mit einer starken Nachfrage. «Wir erwarten in den kommenden Tagen und Wochen eine hohe Anzahl von Beratungsanfragen und Anträgen unserer Unternehmerkunden. Wir sind gut darauf vorbereitet, unsere Kunden zu unterstützen», sagte beispielsweise ein Commerzbank-Sprecher. 

(dpa)

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