Die Zahnärzte im Südwesten fordern ein Ende der coronabedingten Einschränkungen ihrer Arbeit. «Der entsprechende Paragraf in der Corona-Verordnung muss gestrichen werden», sagte Andrea Mader von der Landeszahnärztekammer am Mittwoch in Stuttgart. In der kürzlich überarbeiteten Version heißt es, medizinisch notwendige Behandlungen seien erlaubt. Bei der Kammer häufen sich nun Anfragen, was das konkret bedeutet.
Baden-Württemberg sei das Bundesland mit den stärksten Beschränkungen für den Berufsstand, kritisierte Mader. Auch die Kommunikation mit dem Gesundheitsministerium von Ressortchef Manne Lucha (Grüne) sei nicht zufriedenstellend. Die Zahnärzte litten unter einem Rückgang des Patientenaufkommens von 50 bis 60 Prozent. Die Kammer vertritt die Interessen von 12.000 Zahnärzten in Baden-Württemberg.