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20200430184122

Zahl der Infizierten im Land steigt auf 22.298

18:00
09.04.2020
Am Donnerstag (9. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 808 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr).

Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 22.298 an. Davon sind ungefähr 8482 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Ortenaukreis, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Schwäbisch Hall, Sigmaringen, Tübingen, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Heilbronn insgesamt 50 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.

Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 564 an. Unter den Verstorbenen waren 352 Männer und 211 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 100 Jahren. 61 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Ministerium für Soziales und Integration

Betrüger liefern Atemschutzmasken nicht

16:52
09.04.2020
Ermittlern des Landeskriminalamtes (LKA) in Stuttgart ist es gelungen, 700.000 Euro auf einem Konto in der Türkei einzufrieren, weil die dafür zugesagten 300.000 Atemschutzmasken nicht geliefert worden waren. Die Masken hatte eine Firma aus dem Großraum Stuttgart bestellt. Sie wollte die Ware der Schutzklasse FFP 2 unter anderem an Krankenhäuser in verschiedene Bundesländer liefern. Bis zur Anzahlung verlief der Kontakt nach Auskunft des LKA vom Donnerstag mit dem Lieferanten zwar unkonventionell, aber reibungslos und unproblematisch über WhatsApp.

Doch nachdem es auch nach mehrfachen Aufforderungen nicht zur Lieferung der Masken gekommen war, wandte sich die Firma an die Polizei. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das LKA übernehmen die Ermittlungen. Trotz mehrfacher Aufforderung weigerten sich die Täter jedoch weiterhin, das Geld zurück zu überweisen. Unter Einbindung des Bundeskriminalamtes und des Zolls gelang es den LKA-Ermittlern, die Gelder in der Türkei vorläufig einzufrieren.

(dpa/lsw)

Patient im Kreis Tübingen an Covid-19 gestorben

16:16
09.04.2020
Das Tübinger Landratsamt hat am Donnerstagabend einen weiteren Corona-Todesfall im Landkreis bestätigt. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um eine Person unter 50 Jahren ohne bekannte Vorerkrankungen.

Die Zahl der Infizierten im Landkreis erhöht sich indessen auf 1076. Die meisten Infizierten wurden in Tübingen (416) gemeldet, gefolgt von Rottenburg (223). 

(sb)

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