Letztes Update:
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Dutzende in Landeserstaufnahme Ellwangen positiv auf Corona getestet

16:31
09.04.2020
Von 204 auf das Coronavirus getesteten Beschäftigten der Landeserstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen sind 19 positiv. Sie müssen nach Auskunft des Landratsamtes Ostalbkreis ab Donnerstag für 14 Tage in häusliche Isolation. Von den insgesamt 567 Bewohnern stehen noch rund 450 Testergebnisse aus. Aus der ersten Charge an Test-Rückläufen aus den Labors seien aber bereits 34 positiv. Damit seien bisher 41 Bewohner mit positivem Befund innerhalb der LEA in einem separaten Bereich in häuslicher Isolation.

Innerhalb der Erstaufnahme muss das Regierungspräsidium Stuttgart eine strikte Trennung der Corona-Infizierten von den negativ Getesteten gewährleisten. Dies dauere so lange, bis die Infizierten in die zentrale Corona-Aufnahmestelle nach Althütte im Rems-Murr-Kreis verlegt werden können.

Nach mehreren Infektionen mit dem Coronavirus hatten die Behörden am 5. April eine Kontakt- und Ausgangssperre für die Landeserstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen erlassen. Die Einhaltung der Ausgangs- und Kontaktsperre wird von der Polizei überwacht. Inzwischen ist die Polizei rund um die Uhr mit jeweils zwölf Mann pro Schicht vor Ort, um die Einhaltung der Sperre zu überwachen.

(dpa/lsw)

Winfried Kretschmann bittet Bürger um Geduld

16:07
09.04.2020
Baden-Württemberg ist nach den Worten von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bei der Bekämpfung des Coronavirus auf dem richtigen Weg, aber noch nicht über den Berg. Das Virus verbreite sich zwar deutlich langsamer als noch vor drei Wochen. «Aber wir haben noch eine lange Strecke vor uns», sagte er in einer vorab übermittelten Rede, die am Freitagabend im SWR Fernsehen gesendet werden sollte. Auch zu Ostern gelte: Jeder Kontakt, der vermieden werde, helfe bei der Eindämmung der Epidemie.

«Mir ist völlig bewusst, dass Sie sich nach einer Rückkehr in Ihr normales Leben sehnen», erklärte Kretschmann. «Doch zum jetzigen Zeitpunkt kann ich Ihnen noch keinen seriösen Vorschlag für Lockerungen machen, auch wenn wir selbstverständlich intensiv an Lösungen arbeiten.» Der Rückgang der Neuinfektionen sei noch nicht stabil genug. Und man benötige größere Kapazitäten, um Menschen auf das Virus zu testen, sowie ausreichend Schutzausrüstung.

«Zum anderen brauchen wir mit Bund, Ländern und Wissenschaft abgestimmte Zeitpläne, bis wann die Voraussetzungen für Lockerungen geschaffen werden können», erklärte Kretschmann. Am kommenden Mittwoch wollten sich die Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über das weitere Vorgehen beraten. Sicher sei aber schon jetzt: «Die Lockerungen können nur schrittweise erfolgen.»

(dpa/lsw)

Zwei weitere Todesfälle im Zollernalbkreis

15:44
09.04.2020
Im Zollernalbkreis sind am Donnerstagnachmittag 25 weitere Corona-Infektionen bestätigt worden. Damit erhöht sich die Zahl der insgesamt Infizierten im Landkreis auf 663.

Des weiteren meldet das Landratsamt zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Ein 81-jähriger Mann und eine 82-jährige Frau sind im Zollernalb Klinikum an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Es sind an beiden Klinikstandorten des Zollernalb Klinikums insgesamt 90 infizierte Personen aufgenommen, 75 davon stationär und 15 in intensivmedizinischer Betreuung. In den Acura Kliniken sind derzeit 14 Patienten aufgenommen.

Des Weiteren meldet das Landratsamt, dass inzwischen 156 Infizierte und Erkrankte wieder genesen sind.

(sb)

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