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20210102013048

Thüringens Bildungsminister Helmut Holter

09:10
30.12.2020
Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) zeigt sich offen für leichtere Schulprüfungen aufgrund der Corona-Pandemie. "Wir erheben jetzt mit Klausuren und Klassenarbeiten den Lernstand der Schülerinnen und Schülern", so Holter zur Deutschen Presse-Agentur. Zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres im Februar soll es dann aus seinem Ministerium eine "klare Ansage" geben, wie es mit den Prüfungen weitergeht.
Bereits im Sommer seien die Abiturprüfungen vorsorglich nach hinten verschoben worden, sagt Holter. Ursprünglich sollte beispielsweise das Mathe-Abitur am 4. Mai geschrieben werden; nun gilt der 28. Mai als neuer Termin. Im Zuge des ersten Lockdowns im Frühjahr hatte das Bildungsministerium eine Abmilderungsverordnung mit Erleichterungen für die Abiturprüfungen erlassen. Laut Holter beschäftigt eine Arbeitsgruppe Prüfungen sich nun erneut mit dem Thema.

Archivfoto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

08:51
30.12.2020
Viele Menschen nutzen die staatliche Corona-Warn-App nicht, weil sie sie für untauglich halten im Kampf gegen die Pandemie. Das geht aus einer bundesweiten Umfrage im Auftrag des Staatsministeriums Baden-Württemberg hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Darin gaben 33 Prozent der Nichtnutzer an, dass die App nichts bringe. "Das zeigt, wie wichtig es ist, dass wir die Funktionalität erhöhen", sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Die App schöpfe ihr Potenzial bei weitem nicht aus.
In der Umfrage gaben nur 36 Prozent der etwas mehr als 1000 Befragten an, die App überhaupt installiert und aktiviert zu haben. 58 Prozent verneinten das. 6 Prozent teilten mit, kein Smartphone zu besitzen.