Letztes Update:
20210102013048

12:08
29.12.2020
Wegen Überfüllung rät die Polizei weiter von Ausflügen in den winterlichen Harz ab. Parkplätze liefen "ruck zuck zu", so ein Sprecher der Polizei Goslar. Es sei so voll, dass die Menschen draußen die notwendigen Abstände nicht einhalten könnten. "Es ist nicht verboten, in den Harz zu fahren, es gibt kein Reiseverbot - das ist die Problematik", sagt der Sprecher.
Bereits in den vergangenen Tagen stauten sich die Autos in Ausflugsorten kilometerlang. Auf der Bundesstraße 4 von Bad Harzburg Richtung Torfhaus ging es weder vor noch zurück. Gestern hätten fünf Zentimeter Schnee gelegen, heißt es. Zwischenzeitlich habe es geregnet, von der weißen Decke seien nur noch Reste übrig. "Schneevergnügen ist das nicht."

Archivbild: Matthias Bein/dpa

11:53
29.12.2020
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach spricht sich gegen eine Rückkehr zum normalen Schulbetrieb nach dem 10. Januar aus. "Nach dem Lockdown darf es keine Rückkehr zum regulären Präsenzunterricht geben. Maske, Lüften plus 30 Kinder geht nicht, ansonsten droht wieder exponentielles Wachstum der Infektionszahlen", sagt er der Rheinischen Post.
Er fordert "bundesweit geteilte Klassen, zusätzliche Unterstützung für Lernschwächere, ausnahmslose Maskenpflicht in den Schulgebäuden und verkürzte Sommerferien zum Ausgleich der Defizite". Verkürzte Sommerferien hatte vor kurzem auch schon der Deutsche Kinderschutzbund gefordert und sich im Gegenzug für eine Verlängerung der Weihnachtsferien bis Ende Januar ausgesprochen.