Letztes Update:
20210102013048

12:29
18.12.2020
Die griechische Regierung plant, am 27. Dezember mit den ersten Impfungen zu beginnen. Die ersten Chargen des Impfstoffs werden am 26. Dezember erwartet, wie Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis laut TV-Berichten bei einem Fachtreffen für den nationalen Impfplan sagte. Am Tag darauf solle in fünf Krankenhäusern in Athen und Thessaloniki mit den ersten Impfungen begonnen werden. 
Krankenhausmitarbeiter sowie die Bewohner und Beschäftigten in Pflegeheimen seien zuerst dran, so Mitsotakis. Dann folge die Altersgruppe ab 65 Jahren - in Griechenland rund 2,4 Millionen Menschen. Griechenland zählt vergleichsweise weniger Corona-Fälle als andere EU-Länder, verfügt aber nicht über viele Intensivbetten - und die meisten sind belegt. 

12:20
18.12.2020
Österreichs Regierung erwägt einen dritten harten Lockdown ab dem 26. Dezember. Eine Entscheidung über die Maßnahmen soll heute Nachmittag in einer Schalte mit den Länderchefs fallen. Wie mehrere Medien berichten, stehen eine weitere Schließung großer Teile des Handels sowie Ausgangsbeschränkungen bis zum 17. Januar im Raum, dazu nach den Ferien Online-Unterricht für Schüler. Unklar ist, was mit den Skigebieten geschieht, die am 24. Dezember öffnen sollten.

12:18
18.12.2020
Russland kündigt eine "Light-Version" seines Corona-Impfstoffs "Sputnik V" an. Sie soll zwar weniger lange Schutz bieten, dafür aber schneller wirksam sein. Die alternative Version biete nach nur einer Injektion drei oder vier Monate lang eine Immunität, sagt der Leiter des Gamaleja-Instituts, Alexander Ginzburg, der Agentur Ria Nowosti. Ginzburgs Institut hatte das Vakzin entwickelt. Normalerweise sind bei einer Impfung mit "Sputnik V" zwei Injektionen nötig, und die Immunität soll sich erst innerhalb von 42 Tagen bilden. 
Ginzburg gab die Wirksamkeit von "Sputnik Light" mit rund 85 Prozent an, die des regulären Vakzins soll bei 91,4 Prozent liegen. Der Light-Impfstoff sei vor allem für den Export ins Ausland gedacht, um dort schnell den Anstieg von Neuinfektions- und Todeszahlen zu bremsen, erklärt Ginzburg. Russen sollen demnach weiterhin mit der vollwertigen "Sputnik V"-Version geimpft werden. 

Ein medizinischer Mitarbeiter bereitet eine Spritze mit dem in Russland entwickelten Corona-Impfstoff "Sputnik V" vor. Foto: Pavel Golovkin/AP/dpa