In der Corona-Krise verschärfen sich die Sorgen der Bürger um die eigene wirtschaftliche Lage und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Im November berichteten bereits 40 Prozent der Befragten von eigenen Einkommenseinbußen, lautet eines der Ergebnisse einer Auswertung der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung. Im Juni hatten das erst 32 Prozent gesagt.
In der mittlerweile dritten Welle der Arbeitnehmerbefragung zeigte sich erneut, dass Menschen mit niedrigen Einkommen häufiger von Einbußen betroffen sind als solche mit hohen Einkommen. Mehr als jeder zweite Beschäftigte mit einem Monatseinkommen von bis zu 1500 Euro hat bereits Einschnitte erlebt, während oberhalb von 2000 Euro nur gut jeder Dritte bereits die Krise im eigenen Geldbeutel spürt.