Die
Wirtschaft der Eurozone hat sich im Sommer
geringfügig schwächer von dem schweren Corona-Einbruch im Frühjahr erholt als bisher bekannt. Die Wirtschaftsleistung (BIP) lag im dritten Quartal 12,5 Prozent höher als im Vorquartal, wie das Statistikamt Eurostat nach einer dritten Schätzung mitteilte. Eine vorherige Berechnung hatte einen Zuwachs von 12,6 Prozent ergeben.
Trotz der leichten Korrektur ist der Wachstumsschub der stärkste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1995. Allerdings folgt das Wachstum auf einen drastischen Einbruch im Frühjahr um 11,7 Prozent. In dieser Zeit wurden einschneidende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ergriffen, die die Wirtschaft extrem belastet haben.