Letztes Update:
20210102013048

11:33
07.12.2020
Die Bundesregierung begrüßt angesichts gestiegener Infektionszahlen zusätzliche Beschränkungen in besonders betroffenen Regionen. Die aktuellen Zahlen gäben insgesamt Anlass zur Sorge, so Regierungssprecher Steffen Seibert. "Das ist weit entfernt von der erhofften Trendwende." Daher sei es richtig und nötig, wenn einige Länder wie als gemeinsame Linie vorgesehen nun weitere Eindämmungsmaßnahmen vor allem bei mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen planen. 
Für 4. Januar ist eine erneute Bund-Länder-Beratung vorgesehen. Kanzlerin Angela Merkel hatte signalisiert, für eine eventuell nötige frühere Beratung jederzeit zur Verfügung zu stehen. Seibert sagt dazu, wenn sich frühere Termine ergeben sollten, werde dazu informiert. Die Bundesregierung stehe mit den Ländern in einem ständigen Austausch.

Regierungssprecher Steffen Seibert. Foto: Britta Pedersen/dpa/Archiv

11:07
07.12.2020
Dem zentralen Corona-Labor im Gazastreifen sind nach eigenen Angaben die Test-Möglichkeiten ausgegangen. "In den vergangenen vier Tagen haben wir keine Test-Materialien erhalten", sagt der Direktor des Labors, Ameed Muschtaha. Es sei nichts mehr da. 
Muschtaha zufolge erbat das Labor bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO), den Vereinten Nationen und der Palästinensischen Autonomiebehörde raschen Nachschub. Einem Berater des Gesundheitsministers im Gazastreifen zufolge sagte die WHO die Lieferung von 5000 Tests zu. Das Labor ist das einzige in dem Gebiet, das Corona-Tests auswertet.