Das internationale Logistiknetz zur Verteilung der Impfstoffe weist nach Einschätzung einer Expertin deutliche Lücken auf. Die Verteilung werde voraussichtlich mit den Verkehrsmitteln Flugzeug und Lastwagen stattfinden, erklärt die Betriebswirtschafts-Professorin Yvonne Ziegler von der Frankfurter University of Applied Sciences. Der derzeit eingeschränkte Flugverkehr sei dabei einer von mehreren kritischen Faktoren.
"Manche Länder, zum Beispiel in Mittel- und Südamerika, werden aktuell nur von wenigen Passagierflugzeugen mit relativ wenig Frachtkapazität angebunden", so Ziegler. Auch wo es bessere Frachtverbindungen gebe, seien zunächst nur die großen Wirtschaftszentren angebunden. Die übrigen Regionen müssten per Lastwagen oder mit speziellen Charterflügen im Auftrag der Regierungen versorgt werden.