Angesichts
steigender Infektionszahlen verlängert
Lettlands Regierung den landesweiten
Corona-Notstand um knapp einen Monat und führt
zusätzliche Beschränkungen ein. Auf Beschluss des Kabinetts in Riga gilt der bislang bis 6. Dezember ausgerufene Ausnahmezustand in dem baltischen EU-Land nun bis zum 11. Januar. Die Regierung weitet zudem zum 3. Dezember die Mundschutzpflicht auf alle Innenräume mit Ausnahme der eigenen Wände aus.
Auch wird wieder die sogenannte 2+2-Regel eingeführt: Danach dürfen nicht mehr als zwei Personen zusammen sein und sie müssen einen Abstand von mindestens zwei Metern zu anderen Personen einhalten.
Einkaufszentren und Geschäfte - mit Ausnahme von Lebensmittelläden und solchen mit Waren für den täglichen Bedarf - bleiben an Wochenenden und Feiertagen dicht. Und fast alle Schulen stellen zum 7. Dezember auf Fernunterricht um - ausgenommen davon sind nur die Klassen 1 bis 4.