Letztes Update:
20210102013048

12:05
24.11.2020
UPDATE | Die Europäer bekommen auch den als sehr aussichtsreich erachteten Corona-Impfstoff des US-Herstellers Moderna. Die EU-Kommission hat einen Rahmenvertrag über bis zu 160 Millionen Dosen ausgehandelt, wie Kommissionschefin Ursula von der Leyen mitteilt. Der Vertrag soll am Mittwoch formal besiegelt werden. "Impfungen werden uns helfen, die Pandemie zu beenden", betont von der Leyen.
Damit hat die EU-Kommission nun Verträge mit den Herstellern aller drei Impfstoffe, denen die besten Chancen für eine rasche Zulassung in den kommenden Wochen gegeben werden. Neben Moderna sind das Biontech/Pfizer und Astrazeneca. Alle drei hatten in den vergangenen Tagen vielversprechende Testdaten bekannt gegeben. Demnach sind alle drei Vakzine wirksam und verträglich. Noch hat kein Corona-Impfstoff eine europäische Zulassung. 

Mitarbeiterin des US-Pharmakonzerns Moderna bei der Herstellung eines Corona-Impfstoffs. Foto: Moderna/PA Media/dpa

12:04
24.11.2020
Russland will im kommenden Jahr für eine halbe Milliarde Menschen seinen Corona-Impfstoff "Sputnik V" international auf den Markt bringen. Die Kosten sollen bei unter 20 Dollar für je zwei Impfdosen liegen, die pro Kopf nötig sind, wie der Russian Direct Investment Fund mitteilt. "Sputnik V" habe eine Wirksamkeit von 91,4 Prozent. Der Impfstoff soll unter anderem in Ungarn produziert werden, auch Indien, Brasilien und China haben sich schon angemeldet.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erwartet demnächst Studienergebnisse zu dem russischen Wirkstoff. Erst danach könne eine Bewertung abgegeben werden, sagt der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge, bei einer Pressekonferenz am Dienstag. Man sei "sehr, sehr erpicht" auf diese Daten.

11:57
24.11.2020
In den USA breitet sich die Pandemie weiter rasant aus. Am Montag meldeten die Behörden binnen eines Tages 169.190 nachgewiesene Neuinfektionen, wie aus aktuellen Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore hervorgeht. Am gleichen Tag der Vorwoche waren es rund 160.000 gewesen. Am Freitag war mit rund 196.000 Neuinfektionen der bislang höchste Wert registriert worden. 
Die Zahl der Toten mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion binnen 24 Stunden belief sich gestern auf 889. Insgesamt haben sich in dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern mehr als 12,4 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 257.000 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 - mehr als in jedem anderen Land der Welt.