Ein AfD-Politiker sorgt mit einem offenkundig löchrigen Mund-Nasen-Schutz im Bundestag für Aufregung. Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth untersagte dem Abgeordneten Thomas Seitz, mit seiner orangen Maske vom Rednerpult zurück zu seinem Platz zu gehen. Die Maske habe Löcher und sei daher nicht geeignet, so Roth. Schließlich reichte sie ihm eine FFP2-Maske, die sie mithilfe eines Stiftes aus einer sterilen Verpackung genommen hatte.
Seitz beschwerte sich über einen "Maulkorb", woraufhin Roth mit einem Ordnungsgeld drohte. Im Bundestag gilt seit dem 6. Oktober eine Maskenpflicht. Seitdem muss in allen Gebäuden des Bundestags, auch im Plenarsaal, ein Mund-Nase-Schutz getragen werden.