Letztes Update:
20210102013048

18:44
13.11.2020
UPDATE | Italien hat erneut einen Höchstwert bei den täglich gemeldeten Corona-Neuinfektionen verzeichnet. Binnen 24 Stunden registrierten die Behörden knapp 41.000 Corona-Fälle, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. In dieser Zeit starben 550 Menschen mit dem Virus. Insgesamt wurden in Italien damit etwas mehr 1,1 Millionen Fälle nachgewiesen. Die Zahl der Menschen, die mit Sars-CoV-2 bislang gestorben sind, erhöhte sich auf rund 44.100. Zuletzt lagen die täglich gemeldeten Zahlen der Neuinfektionen in etwa zwischen 33.000 und 38.000. In der vergangenen Woche hatte die Regierung im Kampf gegen die Pandemie das Land in drei Risikozonen eingeteilt. Für gut die Hälfte aller Regionen galten zuletzt strenge Ausgangsregelungen. Ministerpräsident Giuseppe Conte sieht Fortschritte bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Er deutet nun allerdings an, dass weitere Regionen in eine Zone mit strengeren Regelungen heraufgestuft werden könnten.

Covid-19-Patienten in einer Klinik in Rom. Foto: Alessandra Tarantino/AP/dpa

18:23
13.11.2020
Um Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Corona-Pandemie zu schützen, regen die Abgeordneten des Europaparlaments die Beendigung von Notstandsregelungen an. Das geht aus einer Erklärung der Parlamentarier hervor. Die Abgeordnete der Grünen-Fraktion, Malin Björk, hält einen chronischen Ausnahmezustand für problematisch. Man müsse hier vorsichtig sein. EU-Justizkommissar Didier Reynders sagt, die Krise bedeute eine Einschränkung mancher Grundrechte. Dies könnte Probleme im Bereich der Rechtsstaatlichkeit mit sich bringen.
Die SPD-Abgeordnete Katarina Barley nennt die Corona-Krise eine Herausforderung für die Demokratie. Es gebe die üblichen Verdächtigen wie Polen und Ungarn, die Grundrechte weit über Gebühr einschränkten. Die Liberale Sophia In 'T Veld spricht von Regierungen, die die Maßnahmen nutzen, um ihren Autoritarismus zu erweitern.