Letztes Update:
20210102013048

12:23
11.11.2020
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn äußert sich positiv zu Überlegungen von Ministerpräsident Armin Laschet, die Weihnachtsferien wegen der Pandemie in NRW möglicherweise früher starten zu lassen. "Das ist sicherlich ein Teil der Debatte", so Spahn in der Sendung "Frühstart" der Fernsehsender RTL und ntv. Für Eltern, Kinder und Lehrer sei Planbarkeit wichtig. 
"Das wäre mit so einer Maßnahme gegeben." Das könnte auch ein Teil der Debatte am Montag sein, wenn die Länderchefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel beraten. Laschet hatte zuvor einen früheren Beginn der Winterschulferien in NRW um zwei Tage ins Spiel gebracht.

12:15
11.11.2020
Als Lehre aus der Corona-Krise fordert die EU-Kommission einen europäischen Pandemieplan für künftige Fälle. Zudem sollen die Kompetenzen der EU-Gesundheitsbehörden ECDC und EMA ausgeweitet werden. Das Paket für eine "Gesundheitsunion" präsentierte heute EU-Kommissarin Stella Kyriakides. Damit bekäme die EU neue Hebel, Gesundheitskrisen zu managen, die mehrere EU-Staaten oder die ganze Gemeinschaft treffen. Bisher hat Brüssel in Gesundheitsfragen kaum etwas zu sagen, das ist Sache der Mitgliedstaaten. 
Erstmals soll es die Möglichkeit geben, einen EU-Gesundheitsnotstand auszurufen und damit ein koordiniertes Vorgehen und zum Beispiel Kauf und Lagerung von wichtigen Gütern zu starten. Neben dem geplanten sogenannten EU-Vorbereitungsplan für Gesundheitskrisen und Pandemien sollen auch nationale Krisenpläne aufgestellt und von EU-Stellen koordiniert und überwacht werden. Zudem soll künftig die Infektionslage besser überwacht werden. 

"Das wird eine erhebliche Veränderung, damit wir kollektiv reagieren können": Stelle Kyriakides. Foto: Lukasz Kobus/Europäische Kommission/dpa/Archiv

12:09
11.11.2020
Etwa 50 Jugendliche haben eine Party auf einem Spielplatz in der Oberpfalz gefeiert. Beim Eintreffen der Streifen seien sie sofort in alle Richtungen geflüchtet, teilt die Polizei mit. Obwohl es erst etwa halb vier am Dienstagnachmitag war, ließen die Feiernden bei ihrem jähen Aufbruch hochprozentigen Alkohol auf dem Spielplatz zurück. "Wodka, Jägermeister - solche Sachen", so eine Sprecherin der Polizei. Von einigen der Jugendlichen notierten sich die Polizisten die Personalien. Sie könnte nun ein Bußgeld erwarten. Derzeit dürfen in Bayern höchstens zehn Menschen zusammenkommen - in privaten wie in öffentlichen Räumen.