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20210102013048

Die Verschärfung der Corona-Krise könnte die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung von Prognos-Forschern über Jahre zurückwerfen.

06:31
30.10.2020
 "Das aktuelle Pandemie-Geschehen gibt großen Anlass zur Sorge, dass die akuten, aber auch dauerhaften wirtschaftlichen Folgen deutlich gravierender ausfallen als in den vergangenen Monaten erwartet", heißt es in einem veröffentlichten Krisenszenario des Berliner Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmens.

"In Summe fehlen uns dann drei bis vier Jahre Wachstum", stellt Prognos-Chefvolkswirt Michael Böhmer fest. Je zügiger es gelinge, die steigenden Infektionszahlen einzudämmen, desto geringer werde der wirtschaftliche Schaden ausfallen.

In einer Firma arbeitet ein Mitarbeiter mit einem Winkelschleifer an einem Stahlsegment für einen Windradturm. Foto: Patrick Pleul/dpa/Archiv

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Deutschland erreicht mit 18.681 Fällen binnen eines Tages einen neuen Höchstwert.

05:57
30.10.2020
Dies geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts hervor. Der bisherige Höchstwert lag bei 16.774 Fällen. Am Freitag vor einer Woche hatten die Gesundheitsämter dem RKI 11.242 Neuinfektionen gemeldet.
Insgesamt haben sich dem RKI zufolge seit Beginn der Pandemie bundesweit 499.694 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus steigt um 77 auf insgesamt 10.349. Das RKI schätzt, dass rund 345.700 Menschen inzwischen genesen sind.

Ein Mann bekommt einen Rachenabstrich an der Corona-Teststation am Hauptbahnhof in Köln. Foto: Marius Becker/dpa