Letztes Update:
20210102013048

Die große Mehrheit der Bürger unterstützt nach einer Umfrage den geplanten Teil-Lockdown im November oder wünscht sich sogar noch weitergehende Schritte, um die Corona-Pandemie wieder einzudämmen.

19:05
29.10.2020
In einer Forsa-Erhebung für RTL und ntv befürworteten 50 Prozent die von Bund und Ländern beschlossenen strikten Maßnahmen. Weiteren 16 Prozent der 1014 Befragten reichen sie noch nicht aus. Genau einem Drittel dagegen gehen sie zu weit. Unter den Befürwortern dominieren demnach vor allem Rentner (69 Prozent) sowie Anhänger von SPD (71), Union (65) und Grünen (62). Unter den Gegnern sind Anhänger der AfD (65) und der FDP (55) sowie Ostdeutsche (43) stark vertreten.

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer wirft Bund und Ländern "zu wenig Augenmaß" bei den neuerlichen Einschränkungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus vor.

18:46
29.10.2020
Zu begrüßen sei die Offenhaltung von Schulen, Kindertagesstätten und Handel. Bei der Schließung von Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben sei jedoch "Aktionismus vor sachlicher Begründung gestellt worden", kritisiert Kramer in einer Mitteilung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände.
"Die Einschränkungen von grundgesetzlich garantierten Freiheitsrechten erschrecken mich darüber hinaus als Arbeitgeberpräsidenten, Unternehmer und Bürger gleichwohl", betont Kramer weiter. "Meines Erachtens sind die Einschränkung von sozialen Kontakten im privaten Wohnbereich, wie im wirtschaftlichen Bereich mit zu wenig Augenmaß geregelt worden und zu weitgehend getroffen."

Archivfoto: Arne Immanuel Bänsch/dpa

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) stimmt die Menschen in Deutschland auf einen recht harten Winter auch am Arbeitsmarkt ein.

18:29
29.10.2020
 "Ich rechne durchaus damit, dass wir nicht allein aufgrund der beschränkenden Maßnahmen, sondern wegen des Coronavirus' und der Pandemie insgesamt vor einem ziemlich harten Winter stehen", sagt Heil. Der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, hatte in Nürnberg bekannt gegeben, dass sich der Arbeitsmarkt zuletzt zwar erholt habe, aber im November eine Delle bevorstehe.