Letztes Update:
20210102013048

13:37
29.10.2020
Angesichts der Corona-Pandemie haben weitere Städte in Deutschland ihre Weihnachtsmärkte abgesagt. So fällt der übliche Budenzauber nun beispielsweise auch in Stuttgart und Koblenz aus. "Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, aber die aktuelle Infektionslage lässt das Beisammensein auf engem Raum nicht zu", teilt Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) mit. Alternativ sollen in der Stuttgarter Innenstadt verteilt einzelne Verkaufsstände "in beschränkter Zahl" zugelassen werden, wie ein Sprecher der Stadt mitteilt. Imbiss- und Getränkestände seien dabei nicht erlaubt, lediglich Buden mit weihnachtlichen Angeboten oder Süßwarenhändler, die Waren zum Mitnehmen anbieten.
Aus Rostock heißt es lediglich, der dortige Weihnachtsmarkt werde nicht wie geplant am 23. November öffnen können. Ob er komplett ausfällt, ist unklar. "In den folgenden Tagen besprechen wir das weitere Vorgehen mit allen zuständigen Ämtern der Rostocker Stadtverwaltung", sagt die Chefin des Großmarkts Rostock, Inga Knospe.

Die EZB in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler/dpa

13:15
29.10.2020
UPDATE | Europas Währungshüter bereiten angesichts der Verschärfung der Corona-Krise weitere Notfallmaßnahmen vor. Die Europäische Zentralbank (EZB) sei dabei, alle ihre Instrumente und deren Wirkung unter die Lupe zu nehmen, sagt Notenbank-Präsidentin Christine Lagarde nach Beratungen des EZB-Rates in Frankfurt. Es gehe darum, den "bestmöglichen Mix" zu finden, um der Lage gerecht zu werden.
Der EZB-Rat sei sich einig, dass weitere Maßnahmen notwendig seien, sagte Lagarde. "Die EZB wird auch in der zweiten Welle da sein." Die Risiken für die Konjunktur nähmen eindeutig zu. Lagarde betont: "Wir werden alle Flexibilität nutzen, die wir haben." In ihrer Dezember-Sitzung (10.12.) wollen die Währungshüter anhand neuer Prognosen zu Konjunktur und Inflation eine "gründliche Neubeurteilung" vornehmen.

"Wir sind in einer sehr, sehr ernsten Situation": Markus Söder erwägt wegen der stark steigenden Infektionszahlen in Bayern wieder den Katastrophenfall auszurufen.  Foto: Peter Kneffel/dpa